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Momentaufnahme der PaidmailSzene - Persönliche Sichtweise der aktuellen Situation (0 Kommentare)
Seit 2004 bin ich bekennender User der Paidmailszene, zwischen 2005 und 2010 übte ich mich als Refjäger und seit 2009 versuche ich mich in der Paid4 - Berichterstattung. Trotz (oder aufgrund) der in diesem Zeitraum entstandenen, engen, Verbindung zur Paid4 Szene gab es in der Vergangenheit noch nie so viele aufeinanderfolgende Momente, in denen ich vom Paid4 einfach nur angekotzt, schockiert oder frustriert war, wie im letzten Jahr. Lange Zeit wollte ich nicht eingestehen und anerkennen, wie aussichtslos und triest die Lage tatsächlich ist.
Durch meine Arbeit an bzw. rund um StarsofPaid4 bin ich stets auf der Suche nach möglicherweise interessanten und geeigneten Themen für unseren Paid4 Infoblog. Als ich den Blog ins Leben gerufen habe, war mein selbst definiertes Ziel, durch meine Berichterstattung zur Stärkung verlässlicher und seriöser Paid4 Projekte beizutragen sowie zu einem gewissen Teil auch Berichte und Warnungen vor Abzockern und dubiosen Seiten zur Verfügung zu stellen.
Was die Stärkung verlässlicher Dienste anlangt muss ich eingestehen, dass dieses Ziel klar verfehlt wurde. Viel zu selten konnte ich Positives über Paidmailer berichten und selbst wenn es lobende Berichte gab, so musste nur allzu oft schon wenige Wochen, Monate oder Jahre später negativ über die zuvor hochgelobten Dienste berichtet werden. Ich kann nicht eindeutig sagen worin der Grund für die Verfehlung meines selbst gesteckten Ziels liegt.
Liegt es daran, dass ich nicht den richtigen Riecher hatte und lediglich auf falsche Anbieter gesetzt habe, oder liegt es möglicherweise daran, dass es kaum noch "seriöse" Paidmailer gibt?
Was ist ein seriöser Paidmailer?
Ist ein Paidmailer seriös, wenn er ansprechend vergütet und verlässlich auszahlt?
Betrachte ich meine eigenen Empfehlungen verschiedener Paidmailer welche ich in den letzten Jahren getätigt habe, so waren der mögliche Verdienst, die Vergütungshöhe sowie die Auszahlungsmoral ganz sicher die entscheidendsten Faktoren dafür einen Paidmailer zu empfehlen und zu bewerben.
Ein tieferer Blick in die Materie zeigte jedoch in den meisten Fällen, dass diese Paidmailer vor allem auf Aktivmails setzten, bei denen der User meist auf externen Seiten auf hoch vergütete Banner klicken sollte, Produktsuchen durchführen oder Downloads tätigen sollte. Immer wieder handelte es sich dabei jedoch um Werbepartner, die Paid4 Traffic ausgeschlossen haben. Die Art wie hier über den Umweg einer externen Seite Einnahmen lukriert wurden (und werden) entsprach daher nicht den Vorgaben der vermittelnden Sponsoren/ Agenturen oder Werbenetzwerke. Immer wieder wurden daher auch bereits erwirtschaftete Beträge eines Paidmailers vom Sponsor nachträglich wieder storniert und abgezogen. In manchen Fällen war das auch das Ende des Mailers.
Dieses Beispiel zeigt bereits, dass Paidmailer objektiv gesehen längst nicht als seriös bezeichnet werden dürften, nur weil sie ansprechend vergüten und verlässlich auszahlen.
Ist ein Paidmailer seriös weil er bereits 6 – 7 stellige Beträge an seine Mitglieder ausbezahlt hat?
In eine eigene Kategorie fallen Paidmailer welche bereits 100000 Euro und mehr an ihre Mitglieder ausgezahlt haben. Jedoch auch Auszahlungsbeträge in diesen Höhen bedeuten noch längst nicht, dass diese Anbieter auch objektiv gesehen „seriös“ sind und in jeder Hinsicht verlässlich arbeiten. Denn auch hier gibt es viele schwarze Schafe, welche oft erst viele Monate später auszahlen, teils sogar nur nach Androhung oder Einleitung rechtlicher Konsequenzen, Bonusaktionen werden teilweise erst 5-10 Monate später bearbeitet (sofern diese überhaupt bearbeitet werden).
Ist ein seriös arbeitender Paidmailer empfehlenswert wenn man durch Mails nicht mal 20 Cent pro Monat verdient?
Es gibt unter den tausenden deutschen Paidmailern einige wenige Dienste, die bis dato weder durch das Ausnutzen von Sponsoren, noch durch verzögerte Auszahlungen oder Datenmissbrauch negativ aufgefallen sind. Wir sprechen in dem Fall somit von jenen Paidmailern, die zumindest von außen betrachtet seriös arbeiten. Bei diesen Diensten, liegt der monatliche Mailverdienst, bei etwa 5 Mails pro Tag, fast ausschließlich unter 20 Cent. Augrund der durchschnittlichen Auszahlungsgrenzen zwischen 5 und 10 Euro können User, die nur Paidmails bestätigen in 2-4 Jahren mit ihrer ersten Auszahlung kalkulieren.
Um die Auszahlungsgrenze schneller zu erreichen können die User natürlich an Bonusaktionen teilnehmen. Doch bereits hier müsste erneut untersucht werden ob diese denn seriös sind. Gerade bei den weit verbreiteten Gewinnspielkampagnen handelt es sich letztendlich um nichts anderes als um Datensammlungen. Diese werden vom Gewinnspielbetreiber an Partnerfirmen und Gewinnspielsponsoren weitervermittelt und der Teilnehmer des Gewinnspiels somit legal mit enormen Mengen an Werbemails "zugemüllt".
Objektiv gesehen sollte man bei solchen Verdiensten selbst seriös arbeitende Paidmailer nicht unbedingt im Zusammenhang mit "Geld verdienen im Internet" empfehlen.
Sind abzockende Webmaster schuld am Niedergang der Paidmailszene?
Die Verantwortung für die Zerstörung der Paidszene liegt keinesfalls nur bei den Webmastern. Der Niedergang wurde durch Fehlverhalten aller Beteiligten (Betreiber, User und Refjäger) hervorgerufen. Ich glaube die Gründe für die nachhaltige Zerstörung der Paidmailszene mit einem einzigen Wort recht treffend erklären zu können:
GIER
Gier bei Paidmailbetreibern:
Gute Sponsoren wurden massiv ausgenutzt und missbraucht, bis sich diese aus der Paidszene zurückgezogen haben
User wurden mit falschen, oft unhaltbaren, Versprechungen gelockt und zur Aktivität motiviert, in weiterer Folge jedoch nicht ausgezahlt
Gier bei Refjägern:
Neue Mitglieder wurden und werden mit gänzlich falschen Verdienstversprechungen und Fehlinformationen geworben. Je größer die Versprechungen, desto mehr User werden geworben - so geworbene User werden jedoch sehr rasch inaktiv, da sie merken dass die Realität eine ganz andere ist und berichten in Foren und Communitys dementsprechend negativ über die Paidmailszene.
Gier bei Paidmail Mitgliedern:
Mehrfachteilnahmen bei Bonusaktionen unter falschen Namen mit falschen Daten
Mehrfachanmeldungen bei ein und dem selben Paidmailer
Faken von Ralleys
Nutzung illegaler Klicksoftware
Aussichten für die Paidmailszene
Die Aussichten für die Paidmailszene sind aus meiner Sicht wirklich miserabel. Die derzeit äußerst problematische Situation führt zwar einerseits zu einer Marktbereinigung, jedoch wage ich nicht zu prognostizieren ob die Chance besteht, dass die „besseren“ Paidmailer dadurch auf lange Sicht nochmals einen Aufschwung erleben.
Am ehesten kann ich mir vorstellen, dass die großen Bonusportale, Gutscheinportale und Cashbackanbieter zukünftig noch stärker wachsen werden. Der Weg den viele dieser Dienste von Beginn an beschritten haben scheint deutlich zukunftsträchtiger als jener der uns bekannten Paidmailer. Diese Anbieter haben sich aus der Paidszene an sich eher raus gehalten und über effektives Marketing ausserhalb der abgegrasten Szene gesetzt. Dadurch wurden User gewonnen die nicht bei zig verschiedenen Anbietern registriert sind, sondern meist nur 1-3 Portale nutzen. Vor allem im Cashback Bereich werden kaum Stornos verzeichnet und auch bei Newsletter-, Community- und Gewinnspielanmeldungen gibt es deutlich weniger Ausfälle. Auch was die Verdienstmöglichkeiten und das Sparpotential durch die Nutzung solcher Portale anlangt sind Paidmailer meist deutlich Unterlegen.
Letztendlich bleibt daher wohl nur die Hoffnung auf ein kleines Wunder, welches unsere Paidmailer retten sollte.
Bildquelle: © yvart - Fotolia.com
(Geschrieben am: 23.05.2012 - 11:18 Uhr)
German-Bux - Geld verdienen, Geld anlegen oder Geld verlieren auf deutschsprachiger Buxseite? (5 Kommentare)
Anfang des Monats wurde mit German-Bux.com eine neue deutschsprachige Bux Seite gestartet, deren Name vielen PTC oder Bux erfahrenen Usern recht bekannt vorkommen könnte. Die wachgerufenen Erinnerungen beziehen sich jedoch auf die Seite Germanbux.de, welche sich sowohl durch die Schreibweise, als auch durch den Betreiber vom neu gestarteten Projekt unterscheidet. Germanbux ist den Usern letztendlich auch nur durch seinen unschönen Abgang in Erinnerung geblieben.
Beim neuen Projekt German-Bux.com, handelt es sich auf den ersten Blick um eine weitere Standard Bux Seite, welche zwar auf einer .de Domain betrieben wird, deren Betreiberin laut Whois jedoch in Polen lebt.
Äusserst auffällig ist anfangs die große Zahl verfügbarer Ads, in Verbindung mit der scheinbar hohen Vergütung von 1 Cent für Standard Mitglieder. Bei einem Tagesverdienst von derzeit 23 Cent hatte ich German-Bux beim ersten Hinsehen eigentlich schon direkt abgeschrieben.
Beim genaueren Hinsehen, bzw. beim Lesen der FAQ wird jedoch ersichtlich, dass eine Auszahlung nur für Mitglieder mit einem Upgrade möglich ist. German-Bux zahlt somit nur jene User aus, welche sich davor finanziell an dem Projekt beteiligen, also in German-Bux.com i nvestieren.
German-Bux bietet dazu unter schiedliche Investitionsmöglichkeiten (in Form von Upgrades) für 1 bis maximal 12 Monate. Die Preise für solche Upgrades der Mitgliedschaft en liegen dabei zwischen 10 Euro und 720 Euro. Die laut Angaben auf German-Bux.com garantierten Gewinne bei bezahlten Mitgliedschaften liegen zwischen 50 und 100 Prozent je Monat.

Was verdient man als Standardmitglied bei German-Bux.com
Als Standardmitglied ist der Verdienst eher virtueller Natur, da man das Guthaben nicht auszahlen kann. Das Guthaben kann jedoch für Bewerbung seiner eigenen Webseite genutzt werden. Ich persönlich finde Bux-Seiten als Werbeplattformen mitunter sehr gut geeignet, da die beworbenen Seiten eine deutlich höhere Aufmerksamkeit erfahren als bei Paidmailern. Aufgrund der hohen Zahl verfügbarer Klicks kann man German-Bux sehr gut als hochwertigen Besuchertausch nutzen. Webseiten die sich mit dem Thema "Geld verdienen" beschäftigen erhalten bei solchen Seiten Zielgruppen relevante und häufig auch interessierte Besucher.
Ist das Konzept von German-Bux.com in der aktuellen Version dauerhaft tragbar?
Sollten nicht viele User das Upgrade Angebot nutzen, bzw. werden vorwiegend Upgrades mit "nur" 50 Prozent Gewinn in Anspruch genommen und es gibt prozentuell gesehend genügend aktive User mit einer Standardmitgliedschaft, so ist das Konzept von German-Bux durchaus tragfähig.
Werden die Upgrade-Angebote jedoch von vielen Usern genutzt, so darf German-Bux im besten Fall als High Risk Geldanlage gesehen werden, welche mit Glück zumindest für eine begrenzte Zeit auszahlt. Im schlechtesten Fall wäre German-Bux nur als Geldverbrennungsanlage für leichtgläubige User anzusehen.
Ist eine Anmeldung bei German-Bux zu empfehlen oder ist German-Bux nur Abzocke?
Dies Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig beantwortet werden. Webseitenbetreiber welche thematisch relevante Besucher wollen, denen kann man eine Anmeldung als Standardmitglied durchaus nahe legen. Eine Investition in Upgrades sollte jedoch mit großem Bedacht getätigt werden. Einerseits aus dem genannten Grund, dass viele Upgrades wohl sehr rasch für die Betreiberin nicht mehr finanzierbar wären, anderseits muss aber auch deutlich auf die Wohnadresse der Betreiberin hingewiesen werden. Sollte diese nicht auszahlen so wird es auf rechtlichem Weg nicht einfach, ausstehende Gelder auf rechtlichem Weg einzufordern.
Ich selbst zeige gerne mal einwenig Risikobereitschaft, weshalb ich mich zu einem Update durchgerungen habe. Ob ich damit Gewinn mache und ob dieser dann auch auf meinem Konto landet, darüber berichte ich zu gegebener Zeit erneut im Blog.
(Geschrieben am: 13.05.2012 - 23:58 Uhr)
Just-Cash.de - Unerwartetes Ende eines Paid4-Urgesteins - Übernahme der Userdaten und Userguthaben vom Bonusportal getON.de (3 Kommentare)
Die kritische Gesamtsituation der deutschen Paidszene zeigt sich unter anderem auch im langsamen Verschwinden und dem Absacken renommierter Paiddienste, die seit vielen Jahren bestehen. Vor einigen Monaten hat sich mit ClubMail (der über viele Jahre die höchste Mailvergütung der gesamten Szene hatte) einer der ganz Großen Paidmailer der Szene auf sehr unrühmliche Art und Weise aus dem Staub gemacht. mailer/zahlungsverzoegerungen-bei-earnstar-kurzinfo" target="_blank">Branchenprimus EarnStar war im letzten Jahr öfters durch negative Schlagzeilen, wie lange überfälligen Auszahlungen, in den Schlagzeilen, als durch positive. Positiv überrascht hat Earnstar hingegen mit der aktuellen Designumstellung aber auch durch die Korrektur der Mailvergütung nach unten, denn dies lässt uns für die Zukunft hoffen.
Bei Just-Jash.de ist die Situation eine gänzlich andere, der bekannte und beliebte Betreiber, Alexander G., hat weder durch ausbleibende Auszahlung noch durch unfaires Verhalten gegenüber seiner Userschaft Schlagzeilen gemacht, noch plant er sich still und leise aus dem Staub zu machen. Nichts desto trotz ist das Ende von Just-Cash.de wohl besiegelt, Alexander G. wird alle Userdaten und Guthaben in sein Bonusportal getON.de integrieren. Alexander G. begründet diesen Schritt damit, dass sich der Markt in den letzten Jahren immer weiter von den herkömmlichen Paidmails entfernt hat, was sich bei Just-Cash in einem deutlichen Rückgang bei der Anzahl der versendeten Mails zeigte.
Grundsätzlich ist durchaus nachvollziehbar, dass Just-Cash Veränderungen in irgend einer Form benötigte. Der Weg, für den sich Alexander G. entschieden hat, scheint einigen Usern jedoch nicht schlüssig. Vor allem die mit 20 Euro deutlich höhere Auszahlungsgrenze bei getON (Just-Cash.de hatte eine Auszahlungsgrenze von lediglich 5 Euro) bereitet einigen Mitgliedern massive Sorgen. Weitere angemerkte Kritikpunkte sind die grundsätzliche Veränderung des Angebots, da sich die User bei einem Paidmailer und nicht bei einem Bonusportal registriert haben.
Just-Cash hat vor Zusammenlegung der Dienste einen Newsletter an seine User versandt, in dem kurz über die anstehenden Änderungen informiert wurde - es bleiben jedoch trotz Newsletter noch zahlreiche Fragen offen was die Umstellung konkret für die User bedeutet. StarsofPaid4 empfiehlt daher vorerst abzuwarten, wie die Integration von Just-Cash in getON.de konkret verläuft und ob sich daraus Nachteile für die User ergeben.
(Geschrieben am: 04.05.2012 - 15:13 Uhr)
YourPoints.de - Geld verdienen durch die Bewertung von Internetseiten (7 Kommentare)
Heute darf ich ein durchaus interessantes, neu gestartetes, Projekt vorstellen, welches seinen Besuchern das Geld verdienen durch die Bewertung von Webseiten verspricht.
YourPoints.de versteht sich dabei als kostenpflichtiger Webkatalog, bei dem die Reihung der gelisteten Webseiten je Kategorie durch die Bewertung der Mitglieder von YourPoints bestimmt wird. Die Aufnahme von Webseiten in diesem Webkatalog ist dabei kostenpflichtig und wird mit 29,90 Euro je Eintrag verrechnet, in der Startphase, bis einschließlich 31.05.2012 werden "lediglich" 15 Euro je Eintrag verrechnet.
Interessant wird der Webkatalog insofern, als dass alle registrierten User die Möglichkeit erhalten mit YourPoints Geld zu verdienen, indem sie die gelisteten Webseiten bewerten. Dabei können pro Tag jedoch nur 3 Seiten bewertet werden. Jede Bewertung wird dabei mit 10 Punkten vergütet, leider ist jedoch bis dato kein Punktewert festgelegt, und der Verdienst je Bewertung noch nicht absehbar. Somit kann eine seriöse Aussage über den möglichen Verdienst bei YourPoints zum aktuellen Zeitpunkt leider nicht getätigt werden. Die Auszahlungsgrenze ist mit 10 Euro angegeben. Grundsätzlich ist die Idee der Betreiberin Beatrice H. nicht schlecht - durch die Verdienstmöglichkeit, die begrenzte Anzahl täglich möglicher Bewertungen und durch das vorhandene Referalprogramm dürfte für einen geregelten Besucherstrom gesorgt sein.
Relativ ungewöhnlich ist die Tatsache, dass Webseiten auch mit Referallink eingetragen werden dürfen. YourPoints kann somit auch als Plattform für das Bewerben von Reflinks genutzt werden, und Seiten demnach nicht nur vom Betreiber selbst eingetragen werden.
Beim genaueren Betrachten der bisher eingetragenen Seiten und Projekte fällt auf, dass auch zahlreiche Affiliatelinks von der Betreiberin integriert wurden. YourPoints könnte aus meiner Sicht zu einer sehr interessanten Einnahmequelle für die Betreiberin werden- im besten Fall, sofern auch die Vergütung für die User im adäquaten Bereich angesiedelt wird, hat YourPoints die Chance auch als Paid4 Dienst relevanter zu werden.
Wer steckt hinter dem Projekt YourPoints.de
Internet-Service Beatrice Hassa - Die Betreiberin Beatrice H. ist als "Paid4 Urgestein" zu bezeichnen und war über viele Jahre eine der bekanntesten und erfolgreichsten RefjägerInnen der deutschen Paidszene. Tausende geworbene Mitglieder in erster Refebene waren bei Beatrice H. keine Seltenheit sondern nahezu Standard. Beatrice H. war jedoch nicht nur als Refjägerin sondern auch als Betreiberin eines Mailtausches und des zwischenzeitlich sehr bekannten Paidmailers 5 Cent-Mails den meisten Leuten der Szene gut bekannt. Trotz der hohen Mailvergütung von 5 Cent wurde die Auszahlungsgrenze von 50 Euro von sehr vielen Usern leider nie erreicht. Irgendwann wurde der Mailer dann abgegeben und später war er dann vollkommen verschwunden.
Neben diesen Projekten wurden von der Betreiberin einige weitere, mehr oder weniger, erfolgreiche Projekte ins Leben gerufen, die teilweise auch heute noch online sind. Bekannt sind vor allem die Projekte E-Heimarbeit.com, Geld-und-Gewinnen.de und Send5000. Zu erwähnen ist hierbei, dass ein Teil der Dienste von Hassa Inc. betrieben wird, während YourPoints.de von Internet-Service Beatrice Hassa. mit Sitz in Deutschland, betrieben wird.
Da zum aktuellen Zeitpunkt noch viele Fragen bezüglich YourPoints.de offen bleiben, werde ich die Entwicklung dieses Dienstes in den nächsten Monaten aufmerksam weiterverfolgen und über meine Erfahrungen im Blog berichten!
Webseiten bewerten und Geld verdienen Webseite im Webkatalog eintragen
Update vom 19.04.2012: Versucht man Geld bei YourPoints zu verdienen, so kann man täglich 3 Webseiten "bewerten" - (auch ohne die Webseite angesehen zu haben - Der Wert solcher Bewertungen geht wohl eher gegen null). Nach wie vor gibt es keinen Umrechnungswert, das heisst der User hat keine Ahnung wieviel er für seine Klicks erhält und ob auf diesem Weg das Erreichen der Auszahlungsgrenze auch nur annähernd realistisch ist.
(Geschrieben am: 14.04.2012 - 00:01 Uhr)
Warum die Sponsorensuche im Paid4 so schwer ist - Aus der Sicht eines Sponsors (23 Kommentare)
Paid4 in der Krise - Sichtweise eines Sponsors
von Asanka Schneider
mailer" width="300" height="199" />Die allgemeine Situation in der Paid4 Szene kennen die meisten User, Paidmailbetreiber und auch die Sponsoren. Die Vergütungen der Sponsorennetzwerke gehen immer stärker zurück und dies hat sicherlich auch seine Gründe. Hinzu kommen natürlich auch diverse Wartezeiten bei den Gutschriften aus Sale- und Leadkampagnen, sodass man beim jeweiligen Affliatenetzwerk hofft, dass man möglichst schnell die rechtmäßigen Vergütungen erhalten wird.
Die meisten Paidmailbetreiber wünschen sich selbstverständlich höhere Vergütungen von den Netzwerken und den Sponsoren. Sind diese aber gerechtfertigt? Vielleicht sollten Betreiber versuchen, die derzeitige Situation auch aus der Sicht potentieller Sponsoren zu sehen; Dadurch wäre für den einen oder anderen Betreiber klar nachvollziehbar, woran es scheitert, dass keine höheren Vergütungen möglich sind.
Sicherlich gibt es vereinzelte Ausnahmen, die wissen, wie sie mit Sponsoren umzugehen haben und höchst professionell agieren. In der Paidszene sind dies jedoch leider nur die Ausnahmen, - die meisten Paidmailbetreiber bieten keine vernünftigen Grundlagen, für eine effektive Zusammenarbeit mit Sponsoren. Ich als Sponsor kaufe beispielsweise immer wieder Facebook-Likes ein, die ich gerne so unkompliziert wie möglich abwickeln mag.
In der Regel läuft es so ab, dass ich in Erfahrung bringe, wie die Konditionen sind und in welchem Zeitraum beispielsweise die Höchstmenge der angebotenen Facebook-Likes auf dem jeweiligen Paidmailer abgebaut werden können. Auch wird nachgefragt, ob es möglich sei, dass man eine monatliche Rechnung erhält, die man dann schlussendlich am Monatsende innerhalb weniger Tage bezahlen wird. Sicherlich geht der Paidmailbetreiber ein gewisses Risiko ein, wenn sein Sponsor die Rechnung am Monatsende begleicht. Auf der anderen Seite muss man es auch aus der Sicht des Sponsors betrachten, der in der Regel über ein Geschäftskonto verfügt, bei dem jede Überweisung extra bezahlt werden muss.
Wenn man nun bedenkt, dass mehrere Rechnungen mit Kleinstbeträgen ausgestellt werden, die man alle einzeln überweisen muss, dann wird jeder Sponsor sagen, dass der Aufwand nicht in Relation zur Dienstleistung steht. Als User kann man sich vorab über einen Paidmailbetreiber informieren und so seine Zahlungsmoral in Erfahrung bringen. Als Paidmailbetreiber sollte dies mit einem Sponsor in der Regel auch machbar sein. Ich denke, dass Unternehmen wegen Beträgen unter 10 Euro nun nicht abhauen werden und die jeweilige Rechnung nicht bezahlen. Dies kann sich kein Unternehmer leisten und die meisten Unternehmen und Firmen haben dies in der Regel auch nicht nötig. Sicherlich gibt es hier auch Ausnahmen!
Um auf den Ablauf zurückzukommen, sollten die Rahmenbedingungen für eine kurz- oder längerfristige Zusammenarbeit stimmig sein, dann benötigt man ein Angebot, welches in der Regel als PDF zugeschickt wird. Hier gibt es viele Paidmailbetreiber, denen gar nicht bewusst ist, wie ein Angebot geschrieben wird und dementsprechend teilweise danach gar nicht mehr antworten. Kein Sponsor wird auf seinem Gegenüber zugehen, wenn dieser sich nicht mit dem offiziellen Angebot meldet! In solchen Momenten ist der Paidmailbetreiber selbst schuld, dass er oder sie dieses Geld nicht verdienen wird.
Dies ist nun nicht nur ein Mal geschehen, sondern geschlagene acht Mal. Bei so einem Verhalten braucht sich kein Webmaster hinstellen und nach höheren Vergütungen schreien, wenn dieser die einfachsten kaufmännischen Verhaltensweisen nicht verinnerlicht hat. Oft ist es auch so, dass manche Paidmailbetreiber keine Ahnung haben, wie eine ordentliche Rechnung ausgestellt wird. Da wird man als Sponsor gefragt, was alles in dieser Rechnung enthalten sein muss. Wenn man sich nun wieder vorstellt, dass ein Sponsor, der nie etwas vom Paid4 zuvor hörte, auf solche Aussagen stößt, der wird niemals etwas buchen. Ist dies sogar die erste Erfahrung, welche gemacht wurde, dann kehren sie der Paid4 Szene auch wieder den Rücken, was durchaus zu verstehen ist.
Es gibt auch Beispiele, da wird dem Sponsor mit einem Anwalt gedroht und das nur, weil der Paidmailbetreiber nicht mehr weiter weiß.
Folgendes ist geschehen:
Ich als Sponsor buchte bei einem Paidmailer insgesamt 375 Facebook-Likes ein. Diese wurden vorab bezahlt. Besondere Bestimmungen wurden nicht vereinbart. Anfänglich sollte die Summe auf einen Sponsorenaccount eingezahlt werden. Diesen Account wollte ich jedoch nicht haben. Wenn man sich vor Augen hält, dass ich mit mehreren Paidmailern zusammenarbeite und nun überall einen Sponsorenaccount besitzen würde, dann kann sich jeder vorstellen, dass das zuvor eingezahlte Guthaben für mich als Sponsor totes Kapital ist. Es liegt auf dem Konto des Betreibers herum und er erhält Zinsen bzw. kann auch darüber frei verfügen.
Ich hätte erst mal einiges an Geld im Umlauf gebracht, welches aber nicht zu 100% für Kampagnenbuchungen genutzt wird, da ich nicht immer sofort Kampagnen zum Einbuchen habe. Wenn man sich aber mal bei potenziellen Sponsoren umhört, die bekommen das Grausen, wenn sie wüssten, dass sie sich erst mal überall anmelden müssen, um etwas buchen zu können. Eine Statistik kann auch vom jeweiligen Admin geliefert werden und die Kampagne kann auch vom Betreiber überwacht werden.
Als Sponsor habe ich nun diese besagten 375 Facebook-Likes gebucht. Es war abzusehen, dass die Likes nicht in einem vernünftigen Zeitraum abgebaut werden können. Dahin gehend, weil das „Sponsorenguthaben“ auf meinen eigenen Useraccount gebucht wurde, konnte ich die Kampagnen abbrechen. Daraus resultierend kam eine Restsumme zusammen, die der Betreiber nun nicht auszahlen möchte. Im Gegenteil sollte man auf die gestellte Rechnung bestehen, wird mit einem Anwalt gedroht. Ich kenne nun die Vorgehensweisen im Paid4, erlebt dies aber ein Sponsor, der nie etwas zuvor mit dem Paid4 Bereich zu tun hatte, der wird nie wieder etwas in diesem Bereich buchen. Und das auch zu Recht!
Für mich sind solche Abläufe unbegreiflich, wenn man Gelder unterschlägt, die einem nicht komplett gehören. Solche Abläufe und Vorfälle werden auch zwischen befreundeten Unternehmern besprochen und dahin gehend wirft dies wieder ein schlechtes Licht auf die Paid4 Szene.
In erster Linie müssen Paidmailbetreiber kaufmännisches Verhalten lernen. Sie müssen wissen, wie eine Rechnung, wie ein offizielles Angebot unterbreitet wird und vor allem müssen sie lernen, dass Sachlichkeit und Freundlichkeit an oberster Stelle stehen. Solange wie diese Dinge nicht umgesetzt werden, hat man als Paidmailbetreiber keine Berichtigung höhere Vergütungen zu fordern. Schon gar nicht, wenn man als Sponsor die Arbeit der Webmaster übernehmen muss, da sie oft mit den einfachsten Dingen schlichtweg überfordert sind.
Es ist schade mit anzusehen, wie sich dieser Bereich entwickelt, aber auf Dauer wird sich hier kein finanzkräftiger Sponsor an einen Paidmailbetreiber wenden, damit dieser seine Kampagnen direkt einbucht. Die Grundlagen sollten seitens der Paidmailbetreiber geschaffen werden, wodurch gleichzeitig ein professionelles Auftreten an den Tag gelegt wird. Erst wenn diese Dinge sich ändern, bin nicht nur ich der Meinung, dass die Paid4 Szene auch höhere Umsätze erwarten kann.
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass der eine oder andere Betreiber in sich geht und vielleicht etwas an seiner Arbeitsweise ändert, wird.
Bild1: © igor - Fotolia.com - Bild2: © ferkelraggae - Fotolia.com
(Geschrieben am: 28.03.2012 - 17:03 Uhr)
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