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Wie leicht lassen sich User ködern - Benötigt es lediglich abgedroschene Versprechen der Paidszene gepaart mit dem Begriff Heimarbeit? (3 Kommentare)

Heimarbeit Arbeit von zu Hause ausAllzu schwer dürfte es nicht sein, wenn man die Aufmachung verschiedener Webseiten betrachtet. Am heutigen Morgen fand ich diesbezüglich ein Gustostück in Sachen User Ködern.

Mit dem Slogan „ Heimarbeit – Arbeit von zu Hause aus “ und teilweise gut abgelegenen Werbeideen, die in den letzten 5-10 Jahren immer wieder die Paidszene streiften, will das Projekt arbeit-von-zu-hause-aus.com schon in Kürze auf Userfang gehen.

Bereits heute bezeichnen die Betreiber ihr neuestes Baby als „Das größte Portal für Heimarbeit“, die Tatsache dass der Start des Projektes erst mit September 2013 angegeben ist tut dem ganzen keinen Abbruch.

Die Useranmeldung ist selbstverständlich bereits geöffnet, denn schließlich könne man sich dadurch ja bereits in der Vorstartphase registrieren und sich so einen optimalen Platz sichern, der später explodierende Einnahmen sichern soll.


Die Verdienstangabe „Momentan ist ein Einkommen von bis zu 1932,36 € pro Monat möglich! Und das mit wenig Aufwand und Kosten von 0 €!“ macht eine Anmeldung fast schon zum Muss, wer will nicht so viel Kohle fürs "Nichts Tun". Ihr alle, meine lieben Leser werdet an dieser Stelle wohl neidlos anerkennen müssen, bisher ausschließlich bei den falschen Paiddiensten registriert gewesen zu sein, denn wer von euch kann schon solch unglaubliche (User) Verdienste im Paid4 vorweisen.


Bei so vielen tollen Versprechungen und schön anzusehenden Zahlen fragt man sich irgendwann natürlich, womit man diese Summen verdienen kann. Die bekannten Heimarbeiten, wie das Zusammenbauen von Kugelschreibern, das Adressieren und Kuvertieren von Briefen, die Verarbeitung von Uhrenbändern oder das Einschneiden von Edelkastanien, sind eher als äußerst schlecht bezahlte Tätigkeiten bekannt.


Bei arbeit-von-zu-hause-aus.com scheinen die potentiellen User diesbezüglich wirklich "Glück" zu haben, denn es werden, trotz der hohen Verdienstversprechungen, keinerlei strapazierende Tätigkeiten abverlangt.

Verdient werden soll laut Seiteninformationen durch:


Anschauen von Werbevideos (bis 8 Euro pro Stunde)

Teilnahme an bezahlten Umfragen (bis 20 Euro pro Umfrage)

Bewerten von Webseiten ( bis 5 Euro für 15-30 Sek. Aufwand)

Teilnahme an kostenlosen Aktionen (bis 150 Euro je Aktion)

 

Erfahrene und oft leidgeplagte User der Paidszene haben sich an dieser Stelle des Beitrags gedanklich längst von der Anmeldung bei arbeit-von-zu-hause-aus.com distanziert. Ihnen sind einerseits die üblichen Vergütungen der bei arbeit-von-zu-hause-aus.com angepriesenen Aufgaben gut bekannt, anderseits haben all diese Leser schon viele Dienste mit ähnlich guten Versprechungen kommen und genau so viele unrühmlich wieder verschwinden sehen.


All jenen die eine Anmeldung  in Erwägung ziehen empfehle ich trotzdem bewusst zu recherchieren ob Vergütungen, wie die hier angekündigten, tatsächlich finanzierbar sind. Des Weiteren sollten User, die sich dennoch bei arbeit-von-zu-hause-aus.com anmelden, des Risikos bewusst sein, dass angekündigte Vergütungen, die monatlichen Verdienste oder aber zu tätigende Auszahlungen möglicherweise nicht so eingehalten werden, wie sie anfänglich versprochen werden.

Das Projekt arbeit-von-zu-hause-aus.com sollte jedoch zumindest dem Seitenbetreiber einige Einnahmen bescheren. Dies wird ersichtlich sobald man sich als User registriert und versucht im Useraccount den User Inhalt anzusehen. Bevor man etwas zu sehen bekommt MUSS der User an derzeit 5 Aktionen teilnehmen.


Aktuell wird im Rahmen der 5 Aktionen gefordert:


der Zugriff auf die Facebook Freundesliste und  Facebook Statusupdates des Users,

die kostenlose Anmeldung bei einer Plattform für den Handel mit Binären Optionen (eztrader),

die Anmeldung auf der Plattform/Comunity mega-ways.com,

ein längerer Aufenthalt auf dem negativ behafteten Projekt, DER Wallstreet Trick,

ein Besuch eines Projektes, welches sich damit beschäftigt wie der durchschnittliche Mann jede Frauen ins Bett bekäme



Sollten diese Infos immer noch dazu verleiten an Projekten wie arbeit-von-zu-hause-aus.com teilzunehmen, dann bleibt mir nur, allen Teilnehmern viel Glück zu wünschen…  

 


(Geschrieben am: 16.05.2013 - 23:34 Uhr)






Geld verdienen mit Facebook - Twitter und Co - Was wurde aus all den seriösen Fanvermittlern? (5 Kommentare)

Social Media FanvermittlerIn den letzten beiden Jahren wurden zahlreiche Social Media Paiddienste gestartet, bei dem User für "Gefällt mir"  Klicks, bzw. für das Folgen verschiedener Social Media Kanäle bezahlt werden.

Auch StarsofPaid4 investierte viel Zeit in das Testen und die Nutzung verschiedener Social Media Fanvermittler. Begonnen hat der Run mit dem Start von Fanslave.com, der Dienst den man als die Mutter aller Social Media Geld verdien Seiten bezeichnen kann.

Während Fanslave in den online Medien, abgesehen von den zahlreichen Werbekampagnen seiner User, lange Zeit vor allem intensiver Kritik ausgesetzt war, scheint diese Form der Fan-,  Follower und View-vermittlung inzwischen ein Stück weit gesellschaftsfähig geworden zu sein. Fanslave.com hat sich jedenfalls nicht stoppen lassen und steht aktuell bei der stolzen Zahl von 659000 registrierten Mitgliedern.

Im Schatten von Fanslave versuchten sich noch unzählige weitere Dienste in der heiß umkämpften Social-Media Geld verdien Szene. Einige wenige haben es auch geschafft, durchaus nennenswerte Userzahlen vorzuweisen, insbesondere Facebooktausch24 und Fandealer haben mittlere bis hohe fünfstellige Userzahlen und Auszahlungsbeträge vorweisen.

Auch wenn mir diese Art des Geldverdienens im Microjobbereich durchaus eine gewisse Freude bereitet wird es immer schwieriger die Szene bzw. einzelne Anbieter guten Gewissens weiter zu empfehlen.

Von den rund 50 Diensten bei denen ich mich bis dato registriert habe sind weit mehr als die Hälfte längst wieder verschwunden, wobei wohl besser nicht nachgefragt werden sollte ob auch nur einer der verschwundenen Dienste am Ende korrekt abgewickelt wurde. Unter den anderen rund 25 Fanvermittlern die auch heute noch online sind gibt es wohl maximal 2-4 Anbieter die nicht bereits in irgendeiner Form negativ aufgefallen sind.

Auch viele zwischenzeitlich viel versprechende Dienste haben ihre User irgendwann eines Besseren belehrt. Der Ablauf ist meist der Selbe. Auszahlungen kommen nicht mehr so rasch wie in den ersten Monaten, der Support beginnt nachzulassen und irgendwann ist dann plötzlich der Server abgeschmiert oder der Betreiber muss sich nach langer Überlegung schweren Herzens vom so geliebten Projekt trennen . . .

Kurz gesagt, die Social Media Fanvermittler Szene schließt sich nahtlos an die verrufene Paidmailszene an.


Übliche Userprobleme in der Fanvermittler Szene:


Die meisten User melden sich bei Social Media Fanvermittlern an um damit möglichst viel Geld zu verdienen. Dies ist in der Realität jedoch gar nicht möglich, da Facebook seine Useraccounts auf 5000 Gefällt mir Klicks beschränkt.

Manche User versuchten diese Grenze durch das Anlegen eines zweiten oder dritten Facebook Accounts zu umgehen, was wiederum die Qualität der bezahlten Likes für die Kunden der Fanvermittler massiv abwertet. Daher haben es sich die Betreiber von Fanvermittler Diensten zur Aufgabe gemacht alle Useraccounts regelmäßig sehr genau auf ihre Natürlichkeit zu überprüfen.
Dies wiederum führte bereits in zahlreichen Fällen dazu, dass auch User mit realen Facebook-Accounts keine Auszahlung erhalten sollen, da sie eines AGB – Verstoßes verdächtigt wurden.

Die sogenannten „Extrem – Liker“ entfernen alte Likes regelmäßig mit Hilfe geeigneter Facebook-Apps. Je nach Fanvermittler müssen Likes jedoch mindestens 3-12 Monate stehen bleiben, andernfalls werden erhaltene Vergütungen wieder abgezogen. Dies wiederum führte bei den Usern zu einiger Verärgerung.

Wie sieht das perfekte Mitglied eines Social Media Fanvermittlers aus?

Es handelt sich dabei um einen User, der sich regelmäßig in seinem Useraccount einloggt und bei der einen oder anderen Aktion „Gefällt mir“ klickt.

Unbedingt ist der Social Media Account auch weiterhin für alltägliche Unterhaltungen und Interaktionen mit anderen Usern zu nutzen.

Ziel des perfekten Mitglieds soll nicht sein, möglichst schnell möglichst viel Geld mit den Social Media Aktionen zu verdienen sondern über lange Zeit aktiv zu sein und damit den einen oder anderen Euro zu verdienen.

 

Haben Social-Media Fanvermittler langfristig eine Chance?

Einzelne Projekte, wie Fanslave.com oder das in Deutschland bekannte Portal Facebooktausch24, werden wohl auch zukünftig bestehen. Das Konzept von Fanslave sieht dabei vor, dass der User eine angemessene Entlohnung für seine Klicks erhalten soll. Mit rund 4 Cent pro Like macht es dem User durchaus Spaß auf „Gefällt mir“ oder „Folgen“ zu klicken. Die meisten kleinen Fanvermittler werden hingegen, wie schon in den letzten beiden Jahren, ebenso schnell verschwinden wie sie gekommen sind.

Vor der Neuanmeldung bei einem Fanvermittler empfehlen wir dringend im Netz nach Erfahrungsberichten zu suchen. Obwohl es in der Szene auch Betreiber gibt, die mit Nachdruck gegen jegliche negative Berichterstattung vorgehen ist die Suche nach Usererfahrungen ein wesentlicher Bestandteil möglichst verlässliche Dienste zu finden.

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(Geschrieben am: 13.05.2013 - 17:19 Uhr)






Facebookcash bei Ebay unterm Hammer - Privatverkauf durch den Satzermeister!? (6 Kommentare)

Eine wohl nie enden wollende Story schreibt der Social Media Fan- und Postvermittler Facebookcash.de.

Facebookcash unterm HammerGestartet und über lange Zeit geführt wurde Facebookcash von der MsWebMedia unter Maik S., der in der Szene bereits davor durch verschiedene Paiddienste, vor allem jedoch durch zahlreiche erheiternde Diskussionen in Foren und Blogs bekannt ist.

Die in der Vergangenheit sehr durchwachsene Performance der Dienste der MsWebMedia setzte sich bei Facebookcash fort. Den sehr ansprechenden Vergütungen standen über lange Zeit zahlreiche technische Probleme, ein schwacher Support, 2 Hacks der Datenbanken und teils sehr fragwürdige Äußerungen, Vertröstungen und Beleidigungen des Betreibers in der Chatbox gegenüber.

Im Oktober wurde die Datenbank von Facebookcash recht unerwartet auf einen anderen, technisch ebenso unausgereiften Dienst der MsWebMedia umgezogen (Paidcoins.de). Nachdem der Dienst auf der anderen Domain einige Wochen vor sich hin dümpelte kam es dann zur überraschenden Übernahme des durch Daniel N., einem Webmaster mit dem die MsWebMedia zu besagter Zeit noch recht intensiv zusammenarbeitete. Daniel N. baute vor allem anfänglich ausschließlich Aktionen der MsWebMedia ab, über deren neuesten Dienst Social-Sponsor.com.

Daniel N.´s Ruf in der Szene war kein wirklich guter, zu viele enttäuschte User gab es bereits zu dem Zeitpunkt im Netz. Für die MsWebMedia schien dies jedoch nicht Grund genug, davon Abstand zu nehmen. Die Krone wurde der Sache aufgesetzt als auch Facebookcash unter Daniel N. neu durchstarten sollte.
Daniel N. führte zu dem Zeitpunkt 3-4 Social Media Fanvermittler, welche alle fast ausschließlich mit denselben Partneraktionen von Social-Sponsor bestückt wurden. Die logische Konsequenz, dass dies nicht zum großen Durchbruch führen konnte spiegelte sich auch in den Statistiken und Mediadaten der Dienste wieder.

Aus einem der Redaktion nicht bekannten Grund kam es dann jedoch zum unerwarteten Bruch der Geschäftsbeziehungen zwischen Daniel N. und der MsWebMedia und die Dienste des Daniel N. wurden ohne vorhandenen Kampagnen mehr oder weniger wertlos.

Erst kürzlich verkaufte Daniel N. daher jenen Dienst zu dem er wohl uneingeschränkten Zugang hatte, likes4cash.de, auf ebay. In einem Bericht über diesen Verkauf auf dem Paid4Magazin findet man einen sehr interessanten Kommentar der MsWebMedia, in welchem es zu einem nicht sehr dezenten Seitenhieb in Richtung Daniel N., in dem einerseits auf den eBay-Grundsatz verwiesen wird, gegen den ein Verkauf  mit persönlichen Daten der User verstößt und anderseits wird mit dem Kommentar die Vermutung geschürt, die MsWebMedia selbst könnte das Projekt ersteigert haben.

Zum Schmunzeln, oder um sich vor den Kopf zu stoßen regt besagter Kommentar der MsWebMedia jedoch an, wenn man heute auf EBAY schaut. Dort wird von einem EBAY Mitglied namens Satzermeister das Projekt Facebookcash inklusive der vorhandenen User angeboten. Was beim Mitbewerber korrekter Weise noch kritisiert wurde macht man selbst ganz genau so, man verwendet für den Verkauf jedoch nicht das EBAY Profil des Unternehmens sondern umgeht möglicherweise negative Kritik indem man einfach auf ein etwas privateres Profil ausweicht. Bei besagtem privatem Profil findet man 100 Prozent positive Bewertungen, wobei eine der drei Bewertungen von der MsWebMedia selbst stammt. Man könnte diesbezüglich behaupten, es wäre positiv wenn sich jemand so sehr vertraut, dass er bei sich selbst einkauft… (Ich gehe jedoch davon aus dass es sich dabei um einen Sofortkauf handelte und die MsWebMedia nicht den Preis einer Auktion nach oben treiben wollte, dies wäre ein klarer Verstoß gegen den eBay Grundsatz).

Sehr unangenehm stoßen abgesehen vom Verkauf an sich folgende Informationen aus der Auktionsbeschreibung auf:

„Die Seite hat nachweisbar schon einge 100 Euro im Monat durch Social-Sponsor.com generiert!“ -  „ende 2012 wurden die 250 User geworben die vorhanden sind, diese sind somit alle noch Aktiv!“

Die hohen Verdienste bei Social-Sponsor waren mit einem deutlich höheren Mitgliederstand generiert worden; des Weiteren hatte die MsWebMedia die Vergütung des Social-Sponsor Addons beim eigenen Dienst deutlich höher eingestellt bzw. einstellen können als dies bei externen Admins der Fall ist. Mit den derzeit üblichen Vergütungen, welche man bei den Social-Sponsor Addon nutzenden Diensten findet und durch den inzwischen weit verbreiteten Einsatz dieses Addons ist ein solcher Umsatz heute wohl wesentlich schwieriger zu generieren.

Zuletzt bleibt natürlich auch noch die Antwort offen, warum wird Facebookcash vom Satzermeister (Maik S.) verkauft und nicht von Daniel N. der das Projekt zuletzt übernommen hatte und auch derzeit noch im Impressum zu finden ist. Als Domaininhaber wiederum war auch in den letzten Monaten stets Maik S. eingetragen…


Bildlizenz: © vege - Fotolia.com


(Geschrieben am: 23.02.2013 - 19:52 Uhr)






Der Trick mit dem Wallstreet-Trick - Erfahrene Abzocker auf Kundenfang (1 Kommentare)

Wallstreet Trick AbzockeDer aktuellste Newsletter der Paid4-News.de beschäftigt sich mit dem zuletzt nur allzuoft beworbenen "Wallstreet-Trick", der das schnelle große Geld verspricht. Da die ständige Werbung für diese Abzockseite einerseits nervig ist, anderseits leider nach wie vor viele User auf die leeren Versprechungen reinfallen und da der Betreiber derselbe ist, der auch bereits mit dem Projekt "Der Binary Code" (StarsofPaid4 berichtete) negativ aufgefallen ist bat ich die Paid4-News um Erlaubnis, den Newsletter hier einstellen zu dürfen.


Lieber Leser,

wer kennt sie nicht, die massenhaft versendeten Paidmails, in denen ein "Ex-Banker auspackt", die "Finanzwelt erschüttert wird" und "weltweit alle großen Nachrichtenstationen" berichten ?

Der Trick mit dem Wallstreet-Trick

Vor wenigen Monaten hatten die als unseriös bekannten Betreibern (Büro-Adresse in der Türkei, Bankverbindungen im Ausland, verschleierte Angaben bei einer Domain-Abfrage) mit "Der Binary Code" eine ähnliche Masche aufgezogen. Das Schema ist das gleiche: Schauspieler gegen geringes Honorar (das angeblich bis heute nicht ausbezahlt wurde - Quelle: http://rheb.wordpress.com/2013/01/30/the-wallstreet-tricks/) sprechen vorgefertigte Texte vor einem Hintergrund mit Monitoren, in denen bekannte Fernsehsender berichten. Natürlich nicht über "Der Binary Code" oder "Der Wallstreet Trick", sondern über die Griechenlandkrise und einen Halbleiter-Hersteller (Semiconductor). Über den "Wallstreet-Trick" wurde in den öffentlichen Medien noch nie - auch vom kleinsten Fernseh-Sender nicht - ein Ton oder ein Bild verloren.

Gemietete Schauspieler, schlecht erstellte Videos mit "gefälschtem Hintergrund" und überzogene "Schnell-reich-werden-Versprechungen" lassen nur also nur eine vernünftige Reaktion zu: Egal, ob "Der Wallstreet Trick", "Der Binary Code" oder "Bofinance" - FINGER WEG ! Doch worum geht es ? Um Ihr Geld natürlich ! Dies sollen Sie nämlich innerhalb der nächsten 17 Minuten bei einem Broker einzahlen - damit Sie sofort reich werden. Die Chancen dazu sind im Gegensatz zu den Versprechungen bestenfalls mit denen beim Roulette-Spiel oder beim Werfen einer Münze vergleichbar. Natürlich sind alle Verdienst-Versprechungen aus der Luft gegriffen, die dargestellten Zahlen frei erfunden... Es mutet bei derartigen Angeboten immer etwas komisch an, dass die Anbieter, die selbst angeblich bereits mehrere Millionen Euro verdient haben, noch täglich Seminare abhalten würden und anderen aus reiner Menschenliebe ihr Know-How aufdrängen müssten - und das mit nachweislich unwahren Angaben.

Dabei ist der Handel mit binären Optionen durchaus eine Sparte der Finanzspekulation, und über die Broker und Chartanbieter, an die Sie ihr Geld überweisen sollen, lässt sich nichts Negatives sagen (eToro, Banc de Swiss u.a.). Nur müssen Sie sich über das Risiko eines Totalverlustes im Klaren sein. Das System von "der Wallstreet Trick" wird letztendlich dazu führen, idealerweise aber zu einer erneuten Einzahlung, da viele unerfahrene Zocker versuchen, das verlorene Geld wieder zurückzugewinnen.

Hier kommen die Betreiber der Seite ins Spiel. Denen ist Ihr Gewinn oder Verlust natürlich vollkommen egal, sie zielen auf Affiliate-Einnahmen. Nicht egal sind also Ihre Klicks auf die Banner oder Ihre Registrierungen bei den Brokern - darin liegt die alleinige Verdienstabsicht. Mit dieser Masche aus überzogenen Versprechungen und den Appell an eine oft letzte Hoffnung auf mehr Geld, gepaart mit einer vorgegaukelten Zeitknappheit als psychologischem Druckmittel ("nur noch wenig Zeit"-17 Minuten) scheinen die Betreiber immerhin so erfolgreich zu sein, dass Sie sich ausgedehnte Werbekampagnen im Paid4 leisten können.

Schade, dass scheinbar viele Betreiber von Paidmail-Diensten auch auf solche unseriösen, aber zahlenden Sponsoren angewiesen sind. Nur wenige Dienste halten sich z.B. an die eigenen AGB, unseriöse Werbung mit überzogenen Gewinn-Versprechungen - also ersichtliche Abzocke - nicht zu versenden.

So werden wahrscheinlich wieder einige Paid4-User um ihre Hoffnungen betrogen werden und über schlechte Erfahrungen im Paid4 berichten. Die aktuell laufende Studie der Paid4-News über das Paid4 soll unter anderem Aufschluss darüber geben, wie auf solche Angebote wie "Der Wallstreet Trick" im Allgemeinen reagiert wird und wie unlautere Angebote künftig eingedämmt werden können.


Quelle: Paid4-News.de

Etwas, das immer wieder gesagt werden muss, je größer und unglaubwürdiger die Versprechungen eines Projektes, desto größer auch die Chance abgezockt zu werden. Daher empfehle ich stets vor der Anmeldung bei einem solchen Dienst kurz bei Google zu recherchieren ob das Projekt seriös ist. Etwas Zeit zu opfern ist definitiv besser als hart verdientes Geld zu verschenken . . .

 


(Geschrieben am: 02.02.2013 - 21:18 Uhr)






Mit Vollgas gegen die Wand - Dubai-Palace, Paidmaster und Co. noch zu retten? (9 Kommentare)

zahlreiche offene AuszahlungenDubai-Palace, Paidmaster und Snow-Mails, 3 Paidmailer die in den vergangenen Jahren so einige Höhen und Tiefen durchgemacht haben, bereiten mir, wie auch vielen anderen Kennern der Szene bereits seit vielen Monaten Kopfzerbrechen. Wenn man lediglich die Mediadaten beobachtet, so hätte man die Dienste schon vor langer Zeit auf alle möglichen Grey- und Blacklisten für Paiddienste setzen müssen, da Auszahlungen nicht ansatzweise im gesetzlich vorgegebenen Zeitraum getätigt werden konnten.

Da ich bereits viele Jahre in der Paidszene aktiv bin und unzählige Paiddienste, sowie deren Webmaster, kommen und gehen sehen musste, aber auch auf Grund dessen dass ich zahlreiche Kontakte in der Szene knüpfen konnte, fällt es mir leider manchmal sehr schwer zu 100 Prozent objektiv zu sein. Im Fall Dubai-Palace, Snow-Mails und Paidmaster handelt es sich um einen, mir gut bekannten, Admin der seit vielen Jahren in der Szene aktiv ist und bereits einmal bewiesen hat, dass er seinen Verpflichtungen zwar spät, aber doch nachkommt. Frank B. ist bereits einmal, aufgrund eines einfachen jedoch folgeschweren Fehlers, bei seinen Paiddiensten massiv in Zahlungsrückstand geraten. Der Tot geglaubte hat dann, allen Kritikern zum Trotz, mit einem Schlag alle offenen Auszahlungen, im hohen 4 stelligen Bereich, beglichen.

Nachdem Frank B. 2012 erneut in Verzug geriet versicherte er mir in einem persönlichen Gespräch glaubhaft, einen erfahrenen Berater, sowie einen festen Sanierungsplan für seine Dienste zu haben. Der Webmaster schien zu dem Zeitpunkt fest überzeugt, seine Paidmailer schon bald wieder solide führen zu können. Dass der Sanierungsplan jedoch eher ein Harakiriplan war zeigte sich spätestens als Frank B. mit Erreichen des wirtschaftlichen Tiefpunktes einen weiteren Paidmailer ankaufte und unter der Domain www.euro-boni.de restartete. Inzwischen werden die Stimmen und Anfragen enttäuschter Mitglieder häufiger, viele warten schon fast ein Jahr auf ihre Auszahlungen.

 

auszahlungsstatistik dubai palace

Betrachtet man die Mediadaten von Dubaipalace, so findet man bei diesem Dienst offene Auszahlungen von knapp 4000 Euro sowie ein Userguthaben von 20 000 Euro. Im realen Leben würde man sofort davon ausgehen dass der Betreiber somit mindestens 24000 Euro  bei Seite gelegt hat, welche für Auszahlungen bereit stehen. In Paid4 Sphären ist das meist lediglich illusorisch, was ein Mitgrund für die endlosen Pleiten verschiedener Anbieter, das große Umdenken ist jedoch bis dato ausgeblieben.

Trotz aller Sympathie gegenüber dem Menschen Frank B. muss StarsofPaid4 klar abraten sich bei den Diensten von Frank B. anzumelden, in die Dienste zu investieren bzw. Aktivität bei den Diensten zu zeigen.

 
Foto: © ferkelraggae - Fotolia.com


(Geschrieben am: 30.01.2013 - 01:13 Uhr)









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