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Momentaufnahme der PaidmailSzene - Persönliche Sichtweise der aktuellen Situation (0 Kommentare)
Seit 2004 bin ich bekennender User der Paidmailszene, zwischen 2005 und 2010 übte ich mich als Refjäger und seit 2009 versuche ich mich in der Paid4 - Berichterstattung. Trotz (oder aufgrund) der in diesem Zeitraum entstandenen, engen, Verbindung zur Paid4 Szene gab es in der Vergangenheit noch nie so viele aufeinanderfolgende Momente, in denen ich vom Paid4 einfach nur angekotzt, schockiert oder frustriert war, wie im letzten Jahr. Lange Zeit wollte ich nicht eingestehen und anerkennen, wie aussichtslos und triest die Lage tatsächlich ist.
Durch meine Arbeit an bzw. rund um StarsofPaid4 bin ich stets auf der Suche nach möglicherweise interessanten und geeigneten Themen für unseren Paid4 Infoblog. Als ich den Blog ins Leben gerufen habe, war mein selbst definiertes Ziel, durch meine Berichterstattung zur Stärkung verlässlicher und seriöser Paid4 Projekte beizutragen sowie zu einem gewissen Teil auch Berichte und Warnungen vor Abzockern und dubiosen Seiten zur Verfügung zu stellen.
Was die Stärkung verlässlicher Dienste anlangt muss ich eingestehen, dass dieses Ziel klar verfehlt wurde. Viel zu selten konnte ich Positives über Paidmailer berichten und selbst wenn es lobende Berichte gab, so musste nur allzu oft schon wenige Wochen, Monate oder Jahre später negativ über die zuvor hochgelobten Dienste berichtet werden. Ich kann nicht eindeutig sagen worin der Grund für die Verfehlung meines selbst gesteckten Ziels liegt.
Liegt es daran, dass ich nicht den richtigen Riecher hatte und lediglich auf falsche Anbieter gesetzt habe, oder liegt es möglicherweise daran, dass es kaum noch "seriöse" Paidmailer gibt?
Was ist ein seriöser Paidmailer?
Ist ein Paidmailer seriös, wenn er ansprechend vergütet und verlässlich auszahlt?
Betrachte ich meine eigenen Empfehlungen verschiedener Paidmailer welche ich in den letzten Jahren getätigt habe, so waren der mögliche Verdienst, die Vergütungshöhe sowie die Auszahlungsmoral ganz sicher die entscheidendsten Faktoren dafür einen Paidmailer zu empfehlen und zu bewerben.
Ein tieferer Blick in die Materie zeigte jedoch in den meisten Fällen, dass diese Paidmailer vor allem auf Aktivmails setzten, bei denen der User meist auf externen Seiten auf hoch vergütete Banner klicken sollte, Produktsuchen durchführen oder Downloads tätigen sollte. Immer wieder handelte es sich dabei jedoch um Werbepartner, die Paid4 Traffic ausgeschlossen haben. Die Art wie hier über den Umweg einer externen Seite Einnahmen lukriert wurden (und werden) entsprach daher nicht den Vorgaben der vermittelnden Sponsoren/ Agenturen oder Werbenetzwerke. Immer wieder wurden daher auch bereits erwirtschaftete Beträge eines Paidmailers vom Sponsor nachträglich wieder storniert und abgezogen. In manchen Fällen war das auch das Ende des Mailers.
Dieses Beispiel zeigt bereits, dass Paidmailer objektiv gesehen längst nicht als seriös bezeichnet werden dürften, nur weil sie ansprechend vergüten und verlässlich auszahlen.
Ist ein Paidmailer seriös weil er bereits 6 – 7 stellige Beträge an seine Mitglieder ausbezahlt hat?
In eine eigene Kategorie fallen Paidmailer welche bereits 100000 Euro und mehr an ihre Mitglieder ausgezahlt haben. Jedoch auch Auszahlungsbeträge in diesen Höhen bedeuten noch längst nicht, dass diese Anbieter auch objektiv gesehen „seriös“ sind und in jeder Hinsicht verlässlich arbeiten. Denn auch hier gibt es viele schwarze Schafe, welche oft erst viele Monate später auszahlen, teils sogar nur nach Androhung oder Einleitung rechtlicher Konsequenzen, Bonusaktionen werden teilweise erst 5-10 Monate später bearbeitet (sofern diese überhaupt bearbeitet werden).
Ist ein seriös arbeitender Paidmailer empfehlenswert wenn man durch Mails nicht mal 20 Cent pro Monat verdient?
Es gibt unter den tausenden deutschen Paidmailern einige wenige Dienste, die bis dato weder durch das Ausnutzen von Sponsoren, noch durch verzögerte Auszahlungen oder Datenmissbrauch negativ aufgefallen sind. Wir sprechen in dem Fall somit von jenen Paidmailern, die zumindest von außen betrachtet seriös arbeiten. Bei diesen Diensten, liegt der monatliche Mailverdienst, bei etwa 5 Mails pro Tag, fast ausschließlich unter 20 Cent. Augrund der durchschnittlichen Auszahlungsgrenzen zwischen 5 und 10 Euro können User, die nur Paidmails bestätigen in 2-4 Jahren mit ihrer ersten Auszahlung kalkulieren.
Um die Auszahlungsgrenze schneller zu erreichen können die User natürlich an Bonusaktionen teilnehmen. Doch bereits hier müsste erneut untersucht werden ob diese denn seriös sind. Gerade bei den weit verbreiteten Gewinnspielkampagnen handelt es sich letztendlich um nichts anderes als um Datensammlungen. Diese werden vom Gewinnspielbetreiber an Partnerfirmen und Gewinnspielsponsoren weitervermittelt und der Teilnehmer des Gewinnspiels somit legal mit enormen Mengen an Werbemails "zugemüllt".
Objektiv gesehen sollte man bei solchen Verdiensten selbst seriös arbeitende Paidmailer nicht unbedingt im Zusammenhang mit "Geld verdienen im Internet" empfehlen.
Sind abzockende Webmaster schuld am Niedergang der Paidmailszene?
Die Verantwortung für die Zerstörung der Paidszene liegt keinesfalls nur bei den Webmastern. Der Niedergang wurde durch Fehlverhalten aller Beteiligten (Betreiber, User und Refjäger) hervorgerufen. Ich glaube die Gründe für die nachhaltige Zerstörung der Paidmailszene mit einem einzigen Wort recht treffend erklären zu können:
GIER
Gier bei Paidmailbetreibern:
Gute Sponsoren wurden massiv ausgenutzt und missbraucht, bis sich diese aus der Paidszene zurückgezogen haben
User wurden mit falschen, oft unhaltbaren, Versprechungen gelockt und zur Aktivität motiviert, in weiterer Folge jedoch nicht ausgezahlt
Gier bei Refjägern:
Neue Mitglieder wurden und werden mit gänzlich falschen Verdienstversprechungen und Fehlinformationen geworben. Je größer die Versprechungen, desto mehr User werden geworben - so geworbene User werden jedoch sehr rasch inaktiv, da sie merken dass die Realität eine ganz andere ist und berichten in Foren und Communitys dementsprechend negativ über die Paidmailszene.
Gier bei Paidmail Mitgliedern:
Mehrfachteilnahmen bei Bonusaktionen unter falschen Namen mit falschen Daten
Mehrfachanmeldungen bei ein und dem selben Paidmailer
Faken von Ralleys
Nutzung illegaler Klicksoftware
Aussichten für die Paidmailszene
Die Aussichten für die Paidmailszene sind aus meiner Sicht wirklich miserabel. Die derzeit äußerst problematische Situation führt zwar einerseits zu einer Marktbereinigung, jedoch wage ich nicht zu prognostizieren ob die Chance besteht, dass die „besseren“ Paidmailer dadurch auf lange Sicht nochmals einen Aufschwung erleben.
Am ehesten kann ich mir vorstellen, dass die großen Bonusportale, Gutscheinportale und Cashbackanbieter zukünftig noch stärker wachsen werden. Der Weg den viele dieser Dienste von Beginn an beschritten haben scheint deutlich zukunftsträchtiger als jener der uns bekannten Paidmailer. Diese Anbieter haben sich aus der Paidszene an sich eher raus gehalten und über effektives Marketing ausserhalb der abgegrasten Szene gesetzt. Dadurch wurden User gewonnen die nicht bei zig verschiedenen Anbietern registriert sind, sondern meist nur 1-3 Portale nutzen. Vor allem im Cashback Bereich werden kaum Stornos verzeichnet und auch bei Newsletter-, Community- und Gewinnspielanmeldungen gibt es deutlich weniger Ausfälle. Auch was die Verdienstmöglichkeiten und das Sparpotential durch die Nutzung solcher Portale anlangt sind Paidmailer meist deutlich Unterlegen.
Letztendlich bleibt daher wohl nur die Hoffnung auf ein kleines Wunder, welches unsere Paidmailer retten sollte.
Bildquelle: © yvart - Fotolia.com
(Geschrieben am: 23.05.2012 - 11:18 Uhr)
DailyCent - Dailyleads und DailyEuro - Informationsupdate März 2012 (5 Kommentare)
Aufgrund regelmäßiger Google - Suchanfragen auf einen beinahe 2 Jahre alten, wenig aussagekräftigen, Bericht über DailyCent habe ich mich heute zu einem kleinen Informationsupdate durchgerungen. Im folgenden Bericht möchte ich daher auf DailyCent und die weiteren gegründeten Daily Dienste eingehen.
DailyCent gelang im Jänner 2010 unter Betreiberin Adelina I. ein sehr erfolgreichen Start in die Paid4 Szene. Aufgrund verschiedener Umstände geriet die damalige Betreiberin nach einigen Monaten in Paid4 nahen Foren unter Beschuss. Anfang August ließ sie dann aufgrund beruflicher/privater Gründe ihren Rückzug aus der Paid4 Szene ausrichten. Soweit der Stand aus dem Beitrag vom August 2010.
Während im ersten Newsletter noch ein möglicher Nachfolger gesucht wurde kam es schon wenige Tage später zur einzig logischen Entscheidung. Nach kurzer Bedenkzeit entschied sich der damalige 2. Admin und heutige Betreiber, Robert S., noch im August 2010 dazu, den Di enst zu übernehmen bzw. fortzuführen
Bonusaktionen" src="http://starsofpaid4.de/ulimages/dailyleads.jpg" alt="DailyLeads - Geld verdienen mit Bonusaktionen" width="200" height="124" />
Schon bald waren alle Rückzugsgedanken vollkommen vergessen, ganz im Gegenteil begann man sich selbst zu vergrößern. So wurden noch im Dezember 2010 bzw. im März 2011 zwei weitere Daily-Dienste, DailyEuro und DailyLeads gegründet.
Trotz unterschiedlicher Namen und möglicherweise daraus schlussgefolgerten unterschiedlichen Ausrichtungen sind die Daily-Dienste einander sehr ähnlich. Dies bezieht sich einerseits auf die Inhalte auf den jeweiligen Startseiten, vor allem jedoch auf die verschickte Werbung, strukturelle Abläufe, die positiv human angesetzten Auszahlungsgrenzen und natürlich auf die sehr verlässlichen, und rasch erfolgenden Auszahlungen.
Welche Werbung erhalten die User der Daily Dienste - DailyCent, DailyEuro und DailyLeads?
Pro Tag gibt es meist 2-4 Questionmails mit einer Vergütung von 0,5 - 1 Cent und im Schnitt 2-10 Paidmails mit einer Vergütung von 0,001 Cent aufwärts. Zu erwähnen ist dabei dass die tatsächliche tägliche Mailanzahl sehr stark variiert. Natürlich gibt es auch Paidlinks und Paidbanner, bei denen die Vergütung von 0,0001 Cent aufwärts angesetzt ist.
Mediadaten der 3 Daily Dienste welche allesamt das EVA Mailscript nutzen:
DailyCent: ca. 3000 User - 7400 Euro ausgezahlt seit Jänner 2010
DailyEuro: ca. 1400 User - 1400 Euro ausgezahlt seit Dezember 2010
DailyLeads: ca. 1300 User - 940 Euro ausgezahlt seit März 2011
Für die Daily Dienste spicht die Auszahlungszuverlässigkeit und das Auszahlungstempo. Aus obigen Zahlen geht jedoch auch ganz klar hervor, dass auch die Daily Dienste derzeit nicht den von den Paid4 Usern erhofften hohen Monatsverdienst liefern können. Es trifft die Dienste damit jedoch nur jenes Schicksal unter dem momentan beinahe alle Paidmailer leiden.
Ich habe Robert S. den Betreiber der 3 Daily Dienste zuletzt noch um ein Statement gebeten, wie er die Zukunft der Paidmailszene bzw. der Paidmailer sieht. Dieses Statement darf ich nun am Ende meines Beitrags einstellen:
Dass die Zukunft der Paidmailer düster aussieht, ist dank immer niedriger Vergütung der Werbe-Netzwerke und steigender Anzahl neu startender Mailer unbestritten...
Ich glaube, dass nur durch natürliche Auslese - sprich, dem Ausscheiden der Mailer mit den längsten Auszahlungszeiten, bzw. den niedrigsten Vergütungen, und durch konsequente Auswahl der Paidmailer durch die User - die aktuelle Abwärtsspirale im Paid4 Geschäft gestoppt werden kann.
Niemandem nutzt es, wenn sich ein User bei 50 verschieden Diensten anmeldet und an allen Bonusaktionen teilnimmt, da die Aktionen dadurch bei 49 Diensten vom Netzwerk aufgrund bereits vorhandener Datensätze storniert werden. Weder der Nutzer, der seine Zeit vergeudet hat, noch der Dienst der Einnahmeausfälle hat und die Vergütung weiter senken muss profitiert von diesen Vielfachteilnahmen. Auch auf Sponsorenebene führt dies maximal zur Verärgerung über falsche Datensätze und Dubletten.
Mein Appell an alle Paid4-User - seid wählerischer bei der Wahl eurer Dienste, beachtet die Mediadaten und meldet euch nicht überall an - ihr verdient dadurch im Endeffekt nicht mehr, sondern verliert nur zeit und auf Dauer oft auch das Interesse !
Robert S. Betreiber von DailyCent
(Geschrieben am: 14.03.2012 - 22:09 Uhr)
Markante Einschnitte für Refjäger bei Aqua-Mailer - Wenig erfreuliche Aussichten für Paid4 User (5 Kommentare)
Bereits am 13. Februar versandte Tobias A., Betreiber von Aqua-Mailer.de, einen Newsletter in dem er recht ausführlich auf die immer schwieriger werdende Situation im Paid4 einging. Angesprochen wurde in besagtem Newsletter, den ihr auf Adiceltic.de nachlesen könnt, auch der deutliche Vergütungsrückgang bei Aqua Mailer, und die Tatsache dass der Abwärtstrend noch in vollem Gange ist.
Aufgrund der notwendigen geplanten Veränderungen startete Tobias A. eine Umfrage, in der die User des Dienstes darüber abstimmen konnten, in welchen Bereichen die erforderlichen Einschnitte erfolgen sollen.
Aufgrund der im Rahmen der Umfrage angebotenen Vorschläge "Abschaffung des Punktetransfers, Senkung der Mailvergütung, Senkung der Ref-Ebenen und andere (Bitte per Support melden!)", war von Beginn an klar, dass die Entscheidung auf die Senkung der Ref-Ebenen fallen wird. Dies ist damit zu begründen, dass diese Veränderung den größten Teil der User nicht betrifft, sondern lediglich aktive Refjäger (die aber auch dafür verantwortlich sind dass der Dienst so groß werden konnte), die über eine große Anzahl geworbener Mitglieder verfügen.
Enttäuscht war ich jedoch, als ich gegen Ende des letzten Monats in meinem Account feststellen musste, dass die Refvergütung bereits still und leise gesenkt wurde, die User zu dem Zeitpunkt jedoch nicht über den Schritt informiert wurden. Es wurde vorab bekanntgegeben, dass der Betreiber von Aqua Mailer gerade mit einem Umzug beschäftigt ist; dennoch sollte bei einem sonst sehr professionell geführten Dienst zwingend gelten, dass die User vor den Veränderungen (vorallem wenn diese zum Nachteil der User ausfallen) informiert werden und erst im nächsten Schritt die Umstellung erfolgt.
Die Information wurde den Usern gestern in einem, ebenfalls sehr ausführlichen und aufklärenden, Newsletter nachgereicht. In vielen Punkten der Newsletter vom 13. Februar und auch vom 29. Februar kann ich dem Betreiber beipflichten, bzw. seine Sichtweise und Handlungen nachvollziehen.
Was ich persönlich (vielleicht aufgrund meiner persönlichen Paid4-Karriere) dennoch sehr traurig finde ist die Tatsache, dass die Schuld für die problematische Situation im Paid4 einmal mehr, vorwiegend den Refjägern und teilweise den Usern zugeschoben wird.
Natürlich ist es korrekt und nicht in Ordnung, dass teilweise mit extrem abgehobenen bzw. bewusst falschen Versprechungen bezüglich Verdienstmöglichkeit und Zeitaufwand geworben wird. Dies führt dazu, dass viele User bereits mit Erhalt der ersten Paidmail inaktiv sind. Korrekt ist dass man mit Paidmails maximal ein Taschengeld, keinesfalls jedoch große Summen verdienen wird.
Einige Newsletterauszüge vom 13.02.2012 und vom 29.02.2012
Refwerbung
Ein weiteres großes Problem ist das Thema Refwerbung. Wo früher effektiv (nicht mit Reggern!) ein Dienst beworben wurde, mit ehrlichen Angaben und keinen leeren Versprechungen, stellt sich mir heute die Frage, was einige Personen meinen, was in so einem Beschreibungstext zu lesen sein muss.
"Nebenverdienste" von bis zu 200€ im Monat sind da keine Seltenheit.
Geworben wird aus Prinzip nur wenn eine Refrally läuft, dann aber mit Druck und viel Masse um ja viel "schnelles Geld" zu kassieren. Dann werden noch ein paar Refhelfer eingeladen um 2 Plätze hoch zu kommen.
Dass früher mit ehrlichen Angaben und ohne leere Versprechungen geworben wurde, dem kann ich mit bestem Wissen und Gewissen widersprechen. Wäre dem tatsächlich so gewesen, hätte es mich wohl nie in die Paidszene verschlagen. Bereits 2004 wurde auf den Seiten der damals bekannten Refjäger mit ebenso falschen und abgehobenen Versprechungen geworben wie heute. Dass nur bei Refralleys geworben wird, ist vorwiegend korrekt, der Grund dafür ist jedoch nachvollziehbar. Wie allgemein bekannt ist kostet Werbung Geld und die meisten User und Refjäger sind nicht nur aus dem Wohltätigkeitsgedanken bei einem Paidmailer angemeldet, sondern wollen damit etwas verdienen. Durch den normalen Refverdienst bei Aqua-Mailer und den meisten anderen Paidmailern ist es jedoch vollkommen unrealistisch, die Werbekosten refinanzieren zu können.
Der eigentliche Grundgedanke eines Paidmailers geht dabei eigentlich total unter. Dass es zum Teil wirklich interessante Werbung gibt, Rabatte, Gutscheine oder ähnliches, dass sieht niemand. Es wird immer der Fokus auf das Geld verdienen gesetzt. Doch wer Geld verdienen möchte, der muss Arbeiten. Dann bekommt er Lohn. Und vor allem: Dieser Lohn ist höher als bei einer Paidmail.
Auch mit dieser Aussage mag der Betreiber vollkommen recht haben, jedoch sehe ich in den Fehler hierbei eher bei den Betreibern. Wer über tolle Angebote informiert werden will, der ist meines Erachtens auf bekannten Schnäppchenblogs im Netz deutlich besser aufgehoben als bei einem Paidmailer. Auf solchen Seiten muss man nicht hunderte Mails bestätigen um eventuell ein interessantes Angebot zu finden. Den Grundgedanken erfüllten daher maximal die altgedienten und sehr großen Paiddienste, welche nicht auf Standardmails sondern möglichst einzigartige Angebote gesetzt hatten
Grundsätzlich ist daran alles nachzuvollziehen, aber es wird hier vergessen, dass "hinter" dem Mailer ein Unternehmer steht, der 2 Sachen möchte:
1. Geld verdienen
2. Dem Mitglied qualitätiv höherwertigen Inhalt zu liefern und ihn für eine Wahrnehmung -und auch einmal einen Einkauf- zu bezahlen.
Gerade deshalb sollte der Unternehmer verstehen, dass auch der Werber(Refjäger), der eine Dienstleistung für den Unternehmer erbringt, etwas verdienen möchte.
So kann ein treues Mitglied bei Aqua-Mailer sogar mehr verdienen, als jemand der "Faul ist" und "nur" neue Mitglieder anschleppt. Es liegt also klar in der Hand des Users selbst, wieviel er bei Aqua verdient.
Selbstverständlich sollen treue und fleissige Mitglieder adäquat entlohnt werden; wie jedoch die Aussage bezüglich dem anschleppen neuer Mitglieder zum bisherigen Handeln des Betreibers zu verstehen ist, entzieht sich jeder Logik. Ende 2010 gab es einen Restart bei dem bereits länger bestehenden Aqua-Mailer. Einer der Hauptgründe für den Restart war die Installation einer Vordownline, also einer Kette von Refjägern, die sich ins Zeug legen sollte um neue Mitglieder anzuschleppen. Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass bereits zu dem Zeitpunkt fast ausschließlich über Autoregger und mit unfairen Versprechen geworben wurde.
Weiterhin plane ich ein System um herauszufinden, welches Mitglied wie Wertvoll für den Dienst ist. Soll heissen: Ich sehe dann, wer welche Teilnahmen an Bonusaktionen hat, wer mal einen Sale macht, wer bei Aktivmails teilnimmt usw.
Der Vorteil ist: Wertvolle Mitglieder werden finanziell besser vergütet als z.B. "weniger Wertvolle" Mitglieder. Natürlich spielt auch die Zahl der geworbenen Refs eine Rolle.
Grundsätzlich unterstütze ich den Weg hin zu mehr Qualität, allerdings bezweifle ich dass Tobias A. mit diesem Schritt das angestrebte Ziel erreichen kann, da es für mich sehr halbherzig ist. Eine weitere, eventuell deutliche, Senkung der Mailvergütung für die so bezeichneten "weniger wertvolleren" Mitglieder führt dazu, dass diese über kurz oder lang inaktiv werden und Aqua-Mailer über weniger aktive User verfügt. Auch diese Idee ist nachvollziehbar, da in Wirklichkeit nur teilnehmende Mitglieder rentabel für den Dienst sind. Wäre es in dem Fall jedoch nicht wesentlich sinnvoller die Mailvergütung gänzlich zu streichen und ein Bonus oder Cashback Portal zu betreiben? Nur in dem Fall werden aktive User tatsächlich fair für ihre Aktivität entlohnt.
Nur Nebenbei erwähnt werden muss, dass die "nur abklickenden" Aktivmail-Teilnehmer dadurch herausgefiltert werden und nach und nach "entsorgt" werden, was sich stark auf die Pay der Aktivmails auswirken wird...
Muss nicht kommentiert werden . . .
Resümee: Dieser Beitrag soll keinesfalls als Angriff auf die Arbeitsweise des Betreibers von Aqua-Mailer gesehen werden, ebensowenig als Beschwerde über die Kürzung der Refvergütung. All das mag durchaus sinnvoll sein. Worauf ich mit diesem Beitrag jedoch hinweisen möchte sind die, teilweise ungerechtfertigten und unpassenden, Vorwürfe gegen User und Refjäger. Auch ein Dienst wie Aqua-Mailer lebte bisher fast ausschließlich von diesen beiden Gruppen, da man sich nicht von der Masse der Paiddienste abheben konnte. Aus diesem Grund ist es wenig verwunderlich, dass Paidmails großteils nur abgeklickt werden, man vorwiegend User gewinnt die bereits anderwertig im Paid4 aktiv sind und dass der Verdienstgedanke über dem Wunsch nach dem Kennenlernen toller Angebote und Schnäppchen liegt.
Eine der wenigen Chancen, viele der von Tobias A. genannten Ziele zu erreichen wäre wohl ein Dienst mit gänzlich anderem Konzept und anderer Zielgruppe. Dass herkömmliche Paidmailer heute kaum noch rentabel betrieben werden können sieht man vorallem daran, dass auch die ganz großen Paidmailer ihre Vergütungen drastisch senken mussten und Marktführer Earnstar heute vorallem noch im Zusammenhang mit Begriffen wie Zahlungsverzug und ausbleibenden Auszahlungen genannt wird.
Solide funktionieren derzeit fast nur noch reine Bonus- und Cashback Anbieter. Bestenfalls handelt es sich dabei sogar um Dienste fernab der uns bekannten Paidszene.
Diese werden nahezu ausschließlich über Fernsehen, Radio und Zeitungen beworben. Im Netz findet man Werbung für solche Anbieter auf großen "Nicht Geld verdien" Portalen. Damit ist gewährleistet, dass sich tatsächlich vorwiegend User registrieren, die nicht bereits auf 10 anderen Projekten aktiv sind. Getätigte Leads werden dem Betreiber somit eher vergütet als bei Mailern und Bonusportalen die vorwiegend in der Paidszene aktiv sind.
Anstelle von Refralleys die in erster Linie Karteileichen bringen, arbeitet man meist mit höheren Werberprämien oder Partnerprogrammen auf größeren Netzwerken. Die Ausschüttung der Werberprämie erfolgt dann, wenn der Geworbene an einer vorgegebenen Anzahl an Aktionen teilgenommen hat. Ein Verlust ist für den Betreiber in dem Fall unwahrscheinlich.
Mit dem derzeiten Konzept wird es jedoch für alle Paidmailer in Zukunft noch enger und der Verdienst weiterhin rückläufig sein. Aus genau dieser Sichtweise ist Aqua-Mailer einer der wenigen Dienste, der rechtzeitig reagiert und Änderungen sowie Neuerungen umsetzt und auf diese Art Schadensbegrenzung betreibt.
(Geschrieben am: 01.03.2012 - 18:54 Uhr)
Übernahme bei Kingbonus - Admention Media GmbH führt Kingbonus unter dem Namen Boni.tv weiter (3 Kommentare)
Erst im September 2011 wurde Kingbonus vom Schöpfer des Projektes, Daniel R., an einen befreundeten, und scheinbar erfahrenen, Webmaster, Sebastian H., übergeben. Nun ist diese Äre jedoch schon wieder vorüber und sämtliche Mitglieder und Userguthaben werden von der Admention Media GmbH übernommen. Diese wird das Bonusportal unter neuem Namen und neuer Domain, Boni.tv, weiterführen.
Aus den Versprechungen des letzten Übernahmenewsletters von Sebastian H. im September 2011 resultierten keine wirklich tragenden Veränderungen. Die Summe aller getätigten Auszahlungen hat sich in den letzten 4 Monaten ebenfalls nur um ca. 1000 Euro erhöht.
Die heutige Information zur Übernahme kam für mich zwar überraschend, jedoch scheint der künftige Betreiber, die Admention Media GmbH, sowohl über die erforderliche Erfahrung, als auch über wichtige Kontakte zu Sponsoren und Agenturen zu verfügen.
Für bestehende User wurde aufgrund der Übernahme durch die Admention Media GmbH bis zum 13.02.2012 ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt.
Folgender Ablauf ist bis zum 01.03.2012 geplant:
Integration von Kingbonus auf Boni.TV
Deutliche Steigerung der Programmvielfalt
Senkung der Auszahlungsgrenze auf 8 Euro
Einstellung der Wartezeit auf Auszahlungen auf maximal 72 Stunden
Bonusaktionen" src="http://starsofpaid4.de/ulimages/Bonitv.jpg" alt="Boni.tv - Geld verdienen mit Bonusaktionen" width="284" height="167" />
Wichtige Grundvoraussetzungen, um Kingbonus wieder auf die Erfolgsspur zurückzuführen sind durch die Erfahrung und die vorhandenen Beziehungen der neuen Betreiber auf alle Fälle gegeben. Unter neuem Namen und neuem Design durchzustarten sollte ebenfalls kein Nachteil sein.
Ob die Übernahme jedoch tatsächlich für User und Betreiber den gewünschten Erfolg bringt, bleibt abzuwarten.
(Geschrieben am: 06.02.2012 - 17:19 Uhr)
Paid4Primera und die 2000 Euro Mega - Refralley (1 Kommentare)
Paid4Primera startet eine Wahnsinns 2000 Euro Refralley. Wie immer bewegen solche Gewinne zahlreiche Refjäger dazu, mit voller Kraft für einen Dienst zu werben.
Was ist Paid4Primera?
Paid4Primera ist ein Mailer, der dem User die konsumierte Werbung in Punkten mit fixem Umrechnungswert vergütet. Die Höhe der Vergütung liegt dabei im szeneüblichen Mittelfeld, die zugehörige Auszahlungsgrenzen sind mit 1 Euro bei Primeraauszahlung und 5 Euro bei einer Auszahlung per Bank oder Paypal im machbaren Bereich. Dem User und Sponsoren stehen folgende Werbeformen zur Verfügung: Paidmails Paidbanner Bonusaktionen Forcedtext
Wer betreibt Paid4Primera?
Betreiber des Projekts ist CommercialExpressBiester, der unter anderem auch noch den Paidmailer Paid4Guthaben, und das Hostingprojekt Orange World Webhosting führt. Speziell für Paid4Primera gibt es noch einen sehr engagierten Helfer, der vorallem für den Live Support und User Anliegen zuständig ist
Die aktuelle Refralley:
Von 01.02.2012 bis zum 31.07.2012 läuft die extrem hoch vergütete Refralley, mit Endgewinnen von 1189 Euro verteilt auf 20 Plätze.
Zusätzlich laufen jedoch über den gesamten Ralleyzeitraum auch Monatsralleys, mit einer Vergütung von 100 Euro, aufgeteilt auf die 4 erfolgreichsten Werber des Monats.
Unter den 20 erfolgreichsten Werber eines jeden Monats wird monatlich ein 20 Euro Amazon Gutschein verlost.
Insgesamt sollen in den nächsten 6 Monaten somit mehr als 1900 Euro unter den erfolgreichsten Refjägern ausgespielt werden.
Ist eine 2000 Euro Refrally der aktuellen Situation in der Paidszene angemessen?
Aus meiner persönlichen Sicht ist eine so hoch vergütete Ralley gerade in solch schwierigen Zeiten wie wir sie im Moment erleben höchst problematisch. Im letzten Jahr mussten wir vorallem über nicht auszahlende Werbenetzwerke, finanziell überforderte Paidmailer und eine miserable Auszahlungsmoral in der gesamten Szene berichten.
Auch bei den Diensten von CommercialExpressBiester, sowohl bei Paid4Guthaben als auch bei Paid4Primera, haben wir in der Vergangenheit bereits über Zahlungsverzögerungen und deutlich zu lange Wartezeiten berichtet und gelesen.
Da es mit einem eher kleinen Dienst, wie Paid4Primera, äußerst schwer ist, 2000 Euro für eine Ralley refinanzieren zu können, wandten wir uns an den Betreiber um ihn zur Finanzierung dieser Riesen Refralley zu befragen. In der erhaltenen Antwort wurde uns mitgeteilt, dass es sich dabei um einen privaten Zuschuss seitens des Betreibers handeln soll. Die Frage warum man heute eine solch enorme Summe in einen Paidmailer steckt bleibt für mich jedoch offen, eine Auszahlungsgarantie ist für mich auf diese Art ebenfalls nicht gegeben bzw. bedarf weiterem Klärungsbedarf.
Warum werden solche Summen in Paid4Primera gesteckt während Paid4Guthaben langsam totläuft?
Auch hierzu äußerte sich der Betreiber insofern, dass man Paid4guthaben abgeben, und in vertrauensvolle Hände stecken möchte, da durch zeitliche Probleme die Pflege zweier Mailer nicht tragbar sei.
Fazit: In der Vergangenheit wurden wohl alle Auszahlungen getätigt, jedoch kam es teilweise zu Verzögerungen. StarsofPaid4 hofft daher sehr, dass sich der Betreiber in diesem speziellen Fall nicht verkalkuliert. Aufgrund der lockeren, und für die Refjäger fairen Ralleybedingungen sind die ausgelobten 1900 Euro in jedem Fall auszuzahlen. Selbst wenn im selben Zeitraum nur ein Bruchteil an Umsatz gemacht wird bleibt dieser an den vollen Kosten hängen. Weiters bleibt auch zu hoffen, dass die Vergütungen für die User nicht so weit gesenkt werden muss, dass eine Auszahlung auch bei der niedrigen Auszahlungsgrenze von nur einem Euro noch schwer erreichbar ist.
StarsofPaid4 wünscht allen Refjägern eine spannende und erfolgreiche Ralley, den Usern hingegen einen stabilen Verdienst und verlässliche Auszahlungen.
(Geschrieben am: 03.02.2012 - 20:02 Uhr)
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