SWOOPO - Auf Schnäppchenjagd im Internetauktionshaus


[Trigami-Review]

StarsofPaid4 auf Schnäppchenjagd

Wie so viele andere Internetnutzer ist auch StarsofPaid4 ständig auf der Jagd nach Schnäppchen. In den letzten Tagen haben wir aus diesem Grund
SWOOPO, den Erfinder der Penny-Auctions, getestet und dürfen euch nun  unsere Erkenntnisse weitergeben. Zum besseren Verständnis versuche ich das Prinzip der Penny-Auctions und den Auktionsablauf bei SWOOPO möglichst einfach zu erklären.

Vorbereitungen:

Der 1. Schritt um an den Auktionen teilnehmen zu können, ist die Registrierung bei SWOOPO.

Im 2. Schritt muss das Gebotguthaben aufgeladen werden. SWOOPO bietet zu diesem Zweck unterschiedlich große BidPacks, von 20 - 500 Bids a 50 Cent, an. Die Bezahlung kann per Kreditkarte, Paypal, Giropay, Online-Überweisung, Click and Buy oder aber per Vorkasse erfolgen.

Als nächstes heisst es eine geeignete Auktion auszuwählen, und dann kanns endlich losgehen. Wer sich auf SWOOPO umsieht, dem wird auffallen, dass es neben den "normalen" Auktionen auch zahlreiche Angebote gibt, bei denen neben der Option "Bieten" auch eine Option "Kaufen" vorhanden ist. Einsteigern bzw. weniger  risikofreudigeren  Usern würde ich anfangs ausschließlich solche Auktionen empfehlen.

Wie funktionieren die Auktionen bei SWOOPO?

Jeder registrierte User mit Bid-Guthaben hat nun die Möglichkeit an laufenden Auktionen teilzunehmen. Die Abgabe eines Gebots (Bids) bewirkt dabei dass der Auktionspreis um einen festen Betrag, meist 1 Cent, ansteigt und dass sich die Laufzeit der Auktion um eine feste Zeit, meist 10 Sekunden, erhöht. Gewonnen hat die Auktion natürlich jener User, der das letzte Gebot vor Ablauf der Auktion abgegeben hat.

Kosten für den Auktionsgewinner:
Neben den Kosten für die abgegeben Gebote hat der Auktionsgewinner natürlich auch den Auktionspreis zu bezahlen, bei dem der Artikel mit Auktionsende stand. Sieht man sich einige abgelaufene Auktionen an, so kann man sagen, dass die Gesamtkosten für den Gewinner stets in einer Größenordnung sind, die man als Schnäppchen bezeichnen würde.

Nun jedoch zu den Usern, die ebenfalls mitgeboten haben, sich jedoch nicht über den Gewinn freuen können. Sollte es sich um eine Auktion mit der Option "Kaufen" handeln, so hat der User während der gesamten Auktion die Möglichkeit, den Artikel zu kaufen. Der Vorteil dieser Option, alle bis zu dem Zeitpunkt abgegebenen Gebote werden vom Kaufpreis abgerechnet. Anders gesagt, man kann den Artikel mit verlorenen Bids bezahlen.

Beispiel: Sie steigern auf ein PSP Spiel, welches 49 Euro kostet. Sie haben bereits 90 Gebote abgegeben und ein Ende der Auktion ist nicht in Sicht. An dieser Stelle sollten Sie die Option kaufen wählen. In dem Fall werden von den 49 Euro für jedes Gebot 50 Cent abgezogen und Sie haben nur noch die restlichen 4 Euro zu bezahlen.


Auf diese Art haben Sie den Artikel zum regulären Preis gekauft, aber keinen Verlust gemacht. Verlust machen nur jene, die als Auktionsverlierer NICHT rechtzeitig die Option "Kaufen" wählen, denn in dem Fall sind die gebotenen Bids verloren.

Natürlich habe ich die bei SWOOPO angegebenen Kaufpreise mit den Angeboten "normaler" Onlineshops zu verglichen. Dabei wurde ich wirklich sehr positiv überrascht, denn entgegen meiner Annahme, dass die Preise hoch angesetzt wären, kam ich zur Erkenntnis, dass die angegebenen Produktpreise ausgesprochen konkurrenzfähig sind. 

Somit komme ich zum Resümee, dass eine Anmeldung bei SWOOPO durchaus gewinnbringend sein kann. All jenen, die sich bei SWOOPO auf Schnäppchenjagd begeben wollen, empfehle ich diese sehr ausführliche und gut verständliche Erklärung zu lesen.

Hier noch ein paar nützliche Tipps für die Teilnahme an Auktionen:

Keinesfalls zu früh in die Auktion einsteigen
Keinesfalls während der Auktion auf die Sie bieten den PC verlassen
Als Einsteiger unbedingt die Option Einsteiger Auktion wählen, diese sehen nur User die noch keine Auktion gewonnen haben
Anfänglich mit niederpreisigen Artikeln beginnen, da hier die Mitbewerberdichte geringer ist
Eventuell den Bidbutler nutzen.

 

SWOOPO ist sich durchaus bewusst, dass diese Art der Auktionen von Außenstehenden gerne kritisch gesehen wird, und versucht mit der Mythen-Fakten -Seite im Bezug auf gängige Vorurteile einzugehen.

Natürlich findet Ihr SWOOPO auch auf Facebook. Sollte Euch das Projekt gefallen, so freut sich SWOOPO über jeden neuen Fan.


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(Geschrieben am: 11.06.2010 - 11:42 Uhr)

    



Kommentare


katrawi, 28.03.2011 - 16:13 Uhr
Laut heutigen Wortfilter-News ist Swoopo pleite.

Quelle: http://www.wortfilter.de/news11Q1/4076-Swoopo-pleite.php
Julian1310, 24.06.2010 - 12:46 Uhr
Das hört sich ja alles schonmal sehr interessant an. Ich habe von so einem Auktionshaus bereits im Internet gehört, jedoch wusste ich nie, wie so etwas wirklich funktioniert. Ich denke jedoch nicht, dass es wirklich etwas für mich ist, denn ich denke, dass man viel Glück braucht, um so eine Auktion zu gewinnen. Außerdem denke ich, dass man sehr viel Geld in Auktionen investieren muss, um eine Chance zu haben. Versuchen könnte man es aber allemal.
peter2008, 21.06.2010 - 23:44 Uhr
Zunächst einmal recht herzlichen Dank für die anschaulich Darstellung des Konzepts und der Abläufe von SWOOPO. Für meinen persönlichen Bedarf ist solch' ein Internetauktionshaus defintiv nicht das Richtige, zumal die Penny-Auctions naturgemäß für gehörigen Zeit- und Bietstress stress sorgen. Wer dort ein Schnäppchen macht, kann sich freuen - für mich isses aber nix...
JoergGreeny, 19.06.2010 - 13:22 Uhr
Guten Tag =), also ich werde mich trotz dieses Berichtes zurück halten, klar mag es für den einen oder anderen eine Schnäppchenseite sein, doch wer nicht selber sich ein Limit setzt verliert ganz schnell den Überblick, und dann kann der Artikel schon mal teurer werden, als er normal kosten würde. Im fallen solche Seiten, ist immer und immer wieder der Seiten-Betreiber der lachende Dritte der sich über die Einnahmen freut, da er stellenweise für den Artikelpreis das bis zu 10fache rausbekommt.
snypa95, 12.06.2010 - 12:15 Uhr
Ich finde solche Seiten nicht gut, da auf diesen der Anbieter (auch bei der von dir beschriebenen Kaufen-Option) immer mehr einnimmt als den Produktpreis. Das heißt, dass der durchschnittliche User ebenfalls mehr bezahlt. Interessant sind solche Seiten wohl nur für Biet-Profis und Leute, die gerne ein hohes Risiko eingehen.
diablous, 12.06.2010 - 12:13 Uhr
Ein sehr guter Bericht. Hatte mich vorher noch nie mit den Pennycent-Auktionen beschäftigt, aber denke werde es nach dem Lesen dieses Berichts versuchen. Mit etwas Glück scheint schon ein gutes Schnäppchen möglich zu sein. Weiter so...
tomtomgo, 12.06.2010 - 10:51 Uhr
ich finde das modell sit auf jeden fall klar verständlich leider finde ich das Risiko das ich die verleiere viel zu hoch dann hätte ich ja einen totalverlust.
Bei ebay gibts auch billige Sache aber man hat keinen Einsatz.
Bumshak, 11.06.2010 - 15:04 Uhr
Danke für den ausführlichen Bericht. Ich selber habe schon öfters über solche "Schnäppchenbietseiten" gehört. Ich persönlich mache so etwas nicht wirklich gerne, da mir das Risiko einfach zu hoch ist, auch wenn ich dadurch vielleicht keinen Verlust habe. Habe schon etliche Reportagen im Fernsehen gesehen, dass da viel gepfuscht wird. Glaub schon, dass Swoopo seriös ist, aber ich halte da persönlich nicht viel davon.


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