Blog - Klammlose
klamm lädt zur 2500 Euro Megarefralley (1 Kommentare)
Nun ist es wieder soweit, die neue Refjagdsaison hat begonnen. Seit 02. März heisst es auf klamm.de Freunde werben, verdienen und gewinnen. Gerade in Zeiten wie diesen, in der selbst große Dienste mit ihren Auszahlungen zum Teil hinterher hängen, in denen der Support bei vielen Projekten unter aller Würde ist und in denen der Verdienst bei vielen Diensten massiv eingebrochen ist, ist ein Aushängeschild wie klamm.de echt erfrischend.
klamm.de war die erste bezahlte deutsche Startseite, die heute mit rund 335 000 angemeldete Mitglieder und knapp 14 Millionen Seitenaufrufe pro Monat glänzen kann! Kurz gesagt keines der üblichen 08/15 Paid4 Projekte. Neben der bezahlten Startseite ist vorallem das Forum für die Paid4 Szene nahezu unverzichtbar, denn dort werden einerseits verschiedenste Geschehnisse der Paid4 Szene diskutiert, verschiedenste Internetwährungen können getauscht werden, vorallem aber gehört klamm.de gemeinsam mit dem Primusboard zu den größten Refhandelsplätzen.
Durch die eingene Währung, die klammlose, und die unzähligen externen Loseprojekte ist eine Anmeldung auf klamm.de für den erfahrenen Paid4-User nahezu unverzichtbar. Auf StarsofPaid4 finden sie auch ein interessantes Interview mit dem Seitenbetreiber Lukas Klamm.
Insgesamt wurden für die aktuelle Refralley Preise im Wert von 2500 Euro ausgelobt, von denen 2000 Euro als Bargeldpreise vergeben werden. Anders als bei den letzten Malen zählt diesmal wieder die Anzahl der geworbenen Referals. Gezählt wird dabei jedes geworbene Mitglied, welches selbst mindestens 10 Cent auf klamm verdient hat
(Geschrieben am: 03.03.2011 - 17:06 Uhr)
Lukas Klamm - Im Interview mit einem der Gründerväter der Deutschen Paid4 - Szene (4 Kommentare)
Vor weit mehr als 10 Jahren startete mit Klamm.de ein Projekt welches die Deutsche Paid4 - Szene geprägt hat wie kein anderes. Neben der größten bezahlten Startseite gilt klamm.de heute vorallem als die Mutter aller Loseseiten. Wir dürfen heute mit Lukas Klamm den Schöpfer dieses Vorzeigeprojektes zum Interview begrüßen.
StarsofPaid4: Hallo Lukas, es freut mich sehr, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast. Bitte gib unseren Lesern zu Beginn einen Überblick über die Entwicklung von klamm.de, indem du chronologisch auf die wichtigsten Eckpunkte des Erfolgruns eingehst.

Lukas Klamm: Die Domain "klamm.de" an sich gibt es schon seit 1996. Damals war es meine rein private Homepage mit Fotos, Urlaubsberichten, einer Link-Sammlung usw. Der Name des Projektes lautete zu diesem Zeitpunkt "Lukas' kleine Laube".
Als ~1997 die Paid4-Szene mit legendären Surfbars wie AllAdvantage, FairAD oder CashMachine keimte, fand ich die Idee, Werbeeinnahmen an User weiterzugeben, sehr interessant. Einige Zeit später gab es die ersten Vermarkter, die für Banner-Einblendungen Geld zahlten und nicht nur große Unternehmen vermarkteten, sondern auch den "kleinen Webmaster". Da es keinerlei Reloadsperren gab, hatte ich sofort die Idee, von dem ~1 Pfennig pro Bannerview (das sind umgerechnet 5,00€ TKP) die Hälfte an meine Besucher weiterzugeben, um so - absolut risikofrei - mehr und mehr Besucher anzulocken und damit Pageviews zu generieren. Als "Startseite" im Browser macht das für den User natürlich am meisten Sinn, da ansonsten sowas wie T-Online oder Google eingetragen war, was im Gegensatz zu klamm.de kein Geld bringt.
Da ich Ende 1999 der Erste war, der das PayPerView-Konzept von Surfbars loslöste, hin zu PayPer-Seitenbesuch, wuchsen die Userzahlen in den ersten Jahren sehr rasant. Die Firmierung folgte sogleich und meine private Homepage mit Verdienstmöglichkeit wandelte sich zu "klamm.de - der bezahlen Startseite" - zunächst nur als 1-seitiges Portal mit den 100 wichtigsten Weblinks (Screen links). Kurz darauf entwickelte ich das Konzept der konfigurierbaren Startseite mit verschiebbaren Boxen. Damals auch revolutionär weil "ultra-dynamsich".
2001 begann im Internet der run auf "Communities". Also baute ich klamm.de zur vollwertigen Community aus. Gästebücher, Bewertungen, Fotos, Blogs, Nickpages ... das volle Programm. Die "klammunity" war geboren.
Nachdem sich ~2002 der erste Hype gelegt hatte, gab es einen kleinen Einbruch in den Besucherzahlen. Ich überlegte, wie ich dagegen vorgehen könnte und hatte die Idee einer weiteren Incentivierung der Seitennutzung - die klammlose. Die User waren wild darauf diese Lose zu sammeln und nutzten klamm.de wieder viel intensiver, womit das Ziel erreicht war. Zunächst konnten die Lose nur in der monatlichen Verlosung auf klamm.de gesetzt werden. Eines Tages schrieb mich ein User an, dass er seine Lose gerne an jemand anderen schicken würde. Wie auch heute noch so oft, sagte ich damals spontan "ok, kann ich programmieren". So entstand die Möglichkeit, Lose zu transferieren und der Lose-Markt blühte auf. Mit den richtigen Impulsen zur richtigen Zeit, sprich der Einrichtung von Lose-Foren, einer Programmier-Schnittstelle (ExportForce) und vielen Funktionen rund um Lose unterstütze ich diese Entwicklung und so sind klammlose heute eine der bekanntesten "Internetwährungen" mit einer eigenen Mikroökonomie.
Die wachsende Größe des Portals zwang uns immer wieder zur Aufstockung unserer technischen Ressourcen, ermöglichte aber auch den Einkauf hochwertigen Contents. So sind die z.B. die News mittlerweile ein nicht wegzudenkender Bestandteil von klamm.de und Content dieser Art, sowie dessen nahtlose Integration in die Community unterscheidet klamm.de von anderen gleichartigen Paid4-Portalen.
StarsofPaid4: Betrachtet man die im Netz kursierenden Bilder von Lukas Klamm wird ersichtlich, dass du nach wie vor zur Kategorie Jungunternehmer gehörst! Klamm.de ist hingegen bereits sehr lange am Markt, daher stellt sich die Frage, wie alt warst du beim Start deines Projektes, wie alt bist du heute und wann hast du erkannt, dass Klamm.de für dich wesentlich mehr als nur ein Hobby werden kann?
Lukas Klamm: Angefangen Webseiten zu programmieren habe ich mit ~16 Jahren (also ca. seit es das Internet gibt). Mit 20 Jahren war ich dann selbstständig und klamm.de damit ver-kommerzialisiert. Während meines Informatik-Studiums hatte ich dann naturgemäß noch mehr Zeit für solche Spielereien, und als die Entscheidung anstand, mit meinem Abschluss jetzt in die freie Wirtschaft zu gehen oder klamm.de als selbstständiger Unternehmer hauptberuflich weiterzuführen, dachte ich mir: "Ok, ich mach das, solange es läuft ... im Notfall hab ich ja noch mein Diplom und entsprechende Referenzen.". Mittlerweile bin ich 31 Jahre alt und klamm.de hat eine gefestigte Größe erreicht, sodass ich sicherlich auch weiterhin meine Familie davon ernähren kann - entsprechende Pflege natürlich vorausgesetzt.
StarsofPaid4: Neben der Startseitenvergütung von klamm.de haben vorallem die virtuelle Währung, sowie die unzähligen, externen Loseseiten für den großen Userzustrom von Klamm gesorgt. Über viele Jahre war eine enorme Inflation der Klammlose zu beobachten, welche im Zusammenhang mit externen Projekten, vorallem Klammgeil.de, viele User dazu veranlasste in diese Währung zu investieren, und damit zu spekulieren. Bei Diskussionen auf verschiedensten Projekten fiel dabei immer wieder das Stichwort "Losegenerierung". Seit rund 2 Jahren scheint der "virtuelle Losepreis", der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, relativ stabil zu sein. Wirkt sich diese Stabilität nun auch positiv oder negativ auf die Aktivität der User bei externen Loseprojekten aus? Und wieviele aktive Loseprojekte gibt es derzeit ungefähr?
Lukas Klamm: Ich behaupte mal, dass der Reiz, mit den Losen zu handeln, hauptsächlich darin liegt, sich damit einen zusätzlichen Verdienst zu erwirtschaften. Auch wenn Lose eigentlich nur als Spaß/Bonus gedacht waren. Für viele User sind sie zu ernsthaften Spekulationsobjekten geworden. "Preis-Stabilität" klingt natürlich schön, ist für den puren Handel an sich aber hinderlich, denn bei stabilem Preis ergeben sich naturgemäß keine spekulativen Gewinnspannen im An- und Verkauf. Für externe Seiten, bei denen die User ihre klammlose langfristig "anlegen", ist diese Stabilität wiederum von Vorteil. Seitenbetreiber können besser kalkulieren und User haben das Gefühl von Sicherheit, wenn sie ihre (evtl. vermehrten) Lose nach einigen Monaten wieder auszahlen und sie zum gleichen Preis veräußern können, wie zum Zeitpunkt der Einlage. Über die Aktivität bei einzelnen Projekten ist mir nichts konkret bekannt. Es ist aber ein genereller Trend zu längerfristigen Anlagen zu erkennen. User zahlen die Lose auf einer Seite ein und spielen, spekulieren oder transferieren die Lose dort seitenintern teils mehrere Wochen lang. Erst dann wandern die Lose wieder "nach Hause". Die Transaktionen von und zu klamm-Konten sind daher leicht rückläufig. Es sind z.Zt. mehr als 8.000 EF-Accounts (API) vergeben mit ~3.500 eingetragenen Lose-Seiten. Davon ist ca. die Hälfte aktiv.
StarsofPaid4: Aufgrund der sehr angespannten Wirtschaftslage, im Zusammenhang mit forcierten Klicks hast du auch bei klamm.de im Jahr 2010 einen gravierenden Einschnitt vornehmen müssen, indem du die Reload Zeit bei der Startseite erhöht hast. Hat sich dieser Schritt, im Nachhinein betrachtet, bezahlt gemacht, hat der Verdienst der aktiven Nutzer der Startseitenfunktion seitdem stark abgenommen oder konntest du dies anderwertig einwenig abfangen?
Lukas Klamm: Ich überlege mir solche Schritte gut und ja, es war ein grober Einschnitt und ja, es hat mich auch einige User gekostet. Dennoch war es notwendig und die richtige Entscheidung. Nach nunmehr 12 Jahren im Paid4 Business weiß ich, wie ich *langfristig* kalkulieren muss und ich möchte weiterhin schnell und zuverlässig auszahlen können. Obwohl die Reloadsperre verdoppelt wurde, verringerten sich die Startseitenaufrufe (und damit der User-Verdienst) lediglich um ~20%. Das kommt daher, dass die meisten User (entgegen der landläufigen Meinung) die 30 Minuten bei weitem nicht voll ausgenutzt haben. Eingefleischte Klammer hingegen haben sowieso Premium-Konten und waren von der Umstellung nicht betroffen. Dass man als Premium-User jetzt 4x soviel verdienen kann wie mit einem normalen Konto, brachte einen Zuwachs an Premium-Usern von ~30%. Zusammen mit der eingesparten Startseitenvergütung wurde konnte das Haushaltsloch, das sich aufgrund des immer paid4-feindlicheren Werbemarktes aufgetan hatte, erwartungsgemäß gestopft werden. Ein netter Nebeneffekt: Da Powerlinks zusammen mit der Startseitenvergütung auch nur noch alle 60 Minuten greifbar werden, aber die Abbau-Rate der Powerlinks nach der Umstellung absolut keine Veränderung zeigte, ist davon auszuhgehen, dass die Powerlinks nun breiter/gerechter verteilt werden und viel mehr User in den Genuss dieses Zusatzverdienstes kommen, was den "Verlust" durch die längere Reloadsperre relativiert.
StarsofPaid4: Ich weiss, dass du nicht besonders gerne über externe klamm-Seiten redest, trotzdem würde ich gerne wissen wie du die zukünftige Entwicklung externen Loseseiten einschätzt! Wird die aktuelle Zahl externer Projekte annähernd gehalten werden können, haben externe Projekte eine dauerhafte Überlebenschance oder fürchtest du persönlich ein langsames Aussterben externer Loseprojekte?
Lukas Klamm: Ich rede nicht gerne über externe klamm-Seiten weil ich mich in diesem Metier ehrlich gesagt kaum auskenne. Ich programmiere klamm, ich vermarke klamm, ich kümmere mich um Kooperationen etc. - aber richtig eingestiegen in die "Lose-Welt" außerhalb von klamm.de bin ich nie. Da wird teilweise mit Wortschöpfungen um sich geworfen, mit denen ich nichts anfangen kann, und ich glaube ich würde es nicht einmal auf Anhieb schaffen, in unserem Forum eine regelkonforme Lose-Aktion zu starten. ;-) Dennoch beobachte ich natürlich das Geschehen rund um klamm.de und ich bin der Meinung, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine Säuberungs-Welle über die Lose-Welt hereinbrechen wird. Wir tun zwar unser Möglichstes, um Betrügereien in Zusammenhang mit Losen schon im Voraus zu unterbinden, aber allmächtig sind auch wir nicht... und so ist das Vertrauen in Lose-Projekte in den letzten Jahren immer mehr gesunken. Für kleine Projekte und "Newcomer" kann dieser Vertrauensverlust - und damit der Abzug der Lose von der jeweiligen Seite - schnell das Ende bedeuten. Diese Entwicklung ist schade, denn die Lose sind eigentlich eine tolle Sache. Doch sobald Geld ins Spiel kommt, kommt auch die Gier, kommen Neider, kommen einige wenige Leute, die das System zu kompromittieren versuchen und den Ruf entsprechend schädigen.
Oft hört man die Aussage: "Am sichersten sind die Lose im klamm-Tresor." Das mag insofern stimmen, als dass dort zwar niemand Drittes Zugriff auf die Lose hat, jedoch ist der Tresor auch nur so sicher, wie der User hinter seiner Tastatur. In 95% der Lose-Klau-Fälle wurde das Passwort zu einfach gewählt oder es gelangte durch Trojaner oder sonstige Tricks der "Hacker" in falsche Hände. Sicherheitslücken auf klamm.de gibt es diesbezüglich nicht. Im Gegenteil: Es wurde kürzlich ein Einweg-Lose-Passwort eingeführt, welches nach einigen Minuten automatisch verfällt und es Betrügern somit unmöglich macht, Lose-Passworte zu sammeln und später für eigene Zwecke zu mißbrauchen.
Was wir brauchen, um die Lose-Welt am Leben zu erhalten, sind professionell gestaltete Lose-Seiten mit einem klaren Konzept und seriösen, zuverlässigen Betreibern. Meiner Meinung nach fehlt es den Lose-Seiten auch an Spezialisierung. Auf fast jeder Seite kann man klicken, spielen, anlegen, handeln uvm. Jede zweite Seite basiert dabei auf dem gleichen Standardscript. Beim Design wird sich keine Mühe gegeben. Hauptsache schnellschnell ... und schnellschnell wieder weg. Das ist übrigens auf die gesamte Paid4-Szene anwendbar. Man sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren und das in Perfektion und mit Liebe umsetzen. Repräsentative und innovative Projekte erzeugen Nachfrage, und Nachfrage ist die Grundlage einer jeden funktionierenden Mikroökonomie. Ich weiß von einigen vielversprechenden Großprojekten, die Mitte 2011 starten werden und sich qualitativ deutlich von den bisherigen Seiten absetzen. Ihr dürft gespannt sein.
StarsofPaid4: Vor rund einem Jahr führte Dominic L. vom Paid4Magazin ein Interview mit dir. In diesem hast du anklingen lassen, dass du auf lange Sicht gesehen dem Paid4 den Rücken kehren möchtest, um mit klamm.de jene Einnahmen zu generieren, die das Projekt verdient, kurz gesagt um nicht ständig in die Schublade des uneffektiven und wenig brauchbaren Paid4 Traffics gesteckt zu werden. Ist dies Ziel nach wie vor vorrangig, konntest du im letzten Jahr nennenswerte Schritte in diese Richtung setzen und hast du bereits einen Zeitplan, bis wann du unabhängig vom Paid4 sein möchtest?
Lukas Klamm: Langfristig ist Paid4-Unahängigkeit ist auch weiterhin mein Ziel. Deshalb tue ich mir auch nicht sonderlich schwer, mehr oder weniger harte Einschnitte diesbezüglich durchzusetzen. Die stufenweise Anhebung der Reloadsperre z.B. war zum jeweiligen Zeitpunkt finanziell unausweichlich, passte aber zu meinem anpeilten Ziel und darum ziehe ich solche Kürzungen auch konsequent durch (wobei die 60min sicher eine Schmerzgrenze sind, die auch in Zukunft nicht überschritten werden wird). Es wird noch eine Weile dauern, klamm.de komplett von Paid4 zu lösen, denn die Startseitenvergütung ist und bleibt zweifelsohne ein Alleinstellungsmerkmal, was klamm.de von anderen Portalen und Communities unterscheidet. Durch den Wegfall von Paid4 würde die Menge der aktiven User vermutlich um die Hälfte abnehmen, wodurch die Community evtl. nicht mehr selbsttragend wäre und langsam sterben würde. Sprich: Es wäre auf Dauer zu wenig los und ohne Referral-System wäre der Zuwachs an neuen Usern nur noch marginal. klamm.de wird also noch viele Jahre als Paid4-Seite erhalten bleiben - aber sicherlich mit diversen Wandlungen hinsichtlich des Paid4.
StarsofPaid4: Entgegengesetzt gefragt, hast du dir nie Gedanken gemacht, diesen intensiven "Paid4-Traffic" über klamm.de stärker zu nutzen, z.B. in Form einer Bonuscommunity oder über Einkaufsrückvergütungen?
Lukas Klamm: Gedanken habe ich mir schon darüber gemacht, aber wie ich gerade schon sagte, möchte ich ja weg vom Paid4. Somit wäre es entgegen meiner Linie, die Verdienstmöglichkeiten auf klamm.de auszubauen. Zudem bin ich ein Mensch, der versucht, sich möglichst wenig aufzubürden, Stress zu vermeiden etc. Nicht unbedingt der Karriere-Typ. Hätte ich aus klamm eine Bonuscommunity gemacht, das ganze noch mit Lose-Untersützung und international, dann wäre die Seite womöglich explodiert. Meine Einnahmen auch ... aber das möchte ich gar nicht. Ich bin froh, wenn ich mit meiner Familie von klamm.de leben kann. Der dadurch dauerhaft anliegende Pegel an Arbeit und Stress ist gerade noch so ertragbar und muss nicht zwanghaft in die Höhe getrieben werden. Solange sich das Ganze in der jetzigen Größenordnung bewegt, bin ich glücklich und so kann es bleiben.
StarsofPaid4: Nun hat gerade erst das neue Geschäftsjahr begonnen und für uns alle heisst Stillstand gleich Rückschritt, daher wäre interessant zu wissen, welche primären Ziele du dir für das Geschäftsjahr 2011 gesteckt hast um weiter am Vormarsch zu bleiben?
Lukas Klamm: Jetzt habe ich gerade gesagt: "So kann es bleiben." ... das bedeutet aber nicht "Stillstand". Wer mich kennt, weiß, dass ich täglich nonstopp perfektionistisch an klamm.de arbeite, mich um neuen Content kümmere, Userwünsche umsetze und auch technisch stets am Ball bleibe. Mein erklärtes Ziel für 2011 ist es, klamm zu verschlanken. Oft höre ich, dass es alles "zu viel" ist, dass man "von dem vielen Text erschlagen" wird. Daran will ich arbeiten und das "Feeling" auf klamm der heutigen Zeit anpassen. Weiter will ich den inzwischen wichtigsten non-paid4-Bereich, die News, und alles was damit zusammenhängt, ausbauen. Es wird auch an einer klamm-App für iPhone und Android gewerkelt. Mein Kopf ist wie immer voller Ideen ... es muss noch noch abgetippt werden.
StarsofPaid4: Ich bedanke mich für dieses doch sehr ausführliche Interview und wünsche Dir, und klamm.de weiterhin viel Erfolg!
Lukas Klamm: Vielen Dank und auch Dir weiterhin viel Erfolg mit StarsofPaid4!
(Geschrieben am: 31.01.2011 - 19:56 Uhr)
Klamm reagiert auf die Flaute am Werbemarkt. - Erhöhung der Reloadzeit (18 Kommentare)
Der heutige Tag brachte leider neue Hiobsbotschaften aus der Szene. Die Mutter aller Klammseiten, Klamm.de klagt über rückläufige Werbeeinnahmen, und reagierte mit der Erhöhung der Reloadzeit seiner Startseite. Hier die News direkt von Klamm.
"ACHTUNG: Die Reloadsperre beträgt nun 60min. Für PREMIUM-User bleibt sie unverändert bei 15min, was 4-fachen Verdienst bedeutet. Auch wenn es mir schwerfällt, ist dieser Schritt leider notwendig, um die Finanzierung trotz der rückläufigen Werbeeinahmen weiterhin gewährleisten zu können.
HINWEIS: PREMIUM-Konten gibt es auch für Lose."
Eine wirklich große Überraschung ist diese Entwicklung zumindest für die alten Hasen der Szene nicht. Lukas Klamm hatte schon vor längerer Zeit angekündigt, dass er auf lange Sicht gesehen sogar gänzlich von der Startseitenvergütung weg möchte. Kurz gesagt, die Verdienstmöglichkeiten mit der Startseite klamm.de nehmen sicher einwenig ab, Sorgen um das Projekt an sich müssen wir uns jedoch mit Sicherheit nicht machen. Ein ausführlicher Beitrag betreffend Klamm.de wird im Oktober 2010 auf StarsofPaid4 veröffentlicht!
(Geschrieben am: 10.09.2010 - 21:57 Uhr)
Klammgeilcrash die 2te - Und wieder sind nur die User die Leidtragenden! (22 Kommentare)
Gut ein Jahr ist vergangen seit dem großen Klammgeil Crash 2009, der in der Losewelt keinen Stein auf dem anderen ließ. In den letzten Tagen erleben die Klammgeil User nun ein Dejavue. Nachdem Admin Markus Biehl im Laufe des ersten Crashs eingestand, dass zur Finanzierung der überhöhten Anteilsausschüttungen immer wieder neue Anteile generiert und an den User gebracht wurden, erlitten Anteilsbesitzer seitdem nahezu täglich neue Einbußen. Alles unter dem Grundgedanken, Klammgeil zu sanieren und Anteile zu vernichten. Beim Crash 2009 wurde ein Dump der Datenbank von Klammgeil veröffentlicht, woraus ersichtlich wurde, dass wohl rund 15 Millionen Anteile im Umlauf sind. Admin Markus Biehl bestritt stets die Richtigkeit der Daten, und gab an ,die Zahlen wären wesentlich zu hoch. Im Rahmen der Sanierung wurde eine Aktion zur Anteilsvernichtung eingeführt, bei der bereits 8,5 Mio Anteile geshreddert wurden.
Was viele User insgeheim lange vermuteten bzw. in Foren und auf Klammgeil lange diskutiert wurde, ist seit gestern amtlich. Es wurden im letzten Jahr nicht weniger Anteile, ganz im Gegenteil, die Anteilzahl hat nochmals massivst zugenommen. Laut einem aktuellen, erneut veröffentlichen Dump, gibt es aktuell wohl rund 33 Millionen Anteile bei Klammgeil. Sehr viele User hatten die im Dump veröffentlichten Anteilszahlen gestern und heute bereits bestätigt, wodurch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es sich bei diesem um keine Fälschung handelt. Die Gesamtzahl stimmt auch recht gut mit den Werten überein, welche von Szeneprofis seit Wochen diskutiert werden.
Admin Markus Biehl bestreitet die Richtigkeit der Daten natürlich auch diesmal wieder. Auffallend ist jedoch, dass nun auch viele seiner engsten Vertrauten laut ihre Zweifel an den Machenschaften des Markus Biehl kund tun. Wie nicht anders zu erwarten befindet sich der Anteilspreis nun wieder im freien Fall. Aktuell steht der Preis bei rund 20000 Losen pro Anteil. Als ich vor etwa anderthalb Jahren bei Klammgeil eingestiegen bin hatte ich übrigens rund das Hundertfache für meine Anteile gezahlt! Ich bin natürlich sehr gespannt wie es mit Klammgeil nun weitergeht, ob die User Admin Biehl jetzt doch mal den Rücken kehren, oder ob wir 2011 mit Volldampf auf Klammgeil Crash Nr. 3 zusteuern.
(Geschrieben am: 10.06.2010 - 13:54 Uhr)
Klammgeil - Markus Biehl dreht erneut an der Verdienstschraube - Wie schlecht stehts um Klammgeil? (21 Kommentare)
Jedem alteingesessenen Paid4 User ist der große Klammgeil Crash von vor gut einem Jahr noch in allzuguter Erinnerung. Die Geschehnisse der letzten Tage lassen mich nun mal wieder Angst und Bange werden. Ich gehöre zu jenen (gierigen) Usern, die vor dem ersten Crash einiges in Klammgeil investiert haben. Klarerweise hätte es nach dem Crash keinen Sinn gemacht das bisschen Restgeld von der Seite abzuziehen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden abzuwarten und auszuharren. Nach der sehr turbulenten und verdienstlosen Zeit im Fruhjahr 2009, stabilisierte sich Klammgeil in der Zeit von Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2010 einwenig und ich konnte tatsächlich jeden Tag ein paar Millionen Lose verdienen.
Doch Klammgeil bleibt seinem Schema treu, es darf nichts bleiben wie es ist, wenn die Lose knapp werden bringt man sofort etwas Neues um den Usern ihre Lose aus der Tasche zu ziehen. Waren es früher ständig neue Doppler und neu generierte Anteile, die erfolgreich auf die Gier der User abgezielt hatten, so macht man das heute über die Schiene AP, AAP, neue Slotanteile, Betreibergebühren, sowie neue Kriterien um überhaupt eine Anteilsausschüttung zu erhalten. Heute gab es auf Klammgeil kurze News, welche es jedoch in sich hatten:
Folgendes wurde bis jetzt geändert, komplett sollte es bis morgen umgestellt sein.
- Pro Anteil welcher in die Ausschüttung geht werden jetzt 0.1 AAp benötigt.
- Bei Konto werden nun auch die gemachten APs bei den AAp mit angezeigt.
- xxx Bonus AA Anzeige schon mal auf das neue System geändert. Um die volle Bonus AA zu erreichen, werden jetzt 6 AAp pro Anteil benötigt, also 600 Prozent mit Memberupdate 700 Prozent.
User die nicht bei Klammgeil angemeldet sind können sich wohl nicht wirklich etwas unter diesen Änderungen vorstellen. Kurz erklärt: Selbst (bzw. gerade) User die viele tausend Anteile der Seite Klammgeil halten verdienen damit nichts mehr. Also gerade jene, die wirklich viel in die Seite investiert und an den Slots der Seite gezockt haben werden erneut gestraft. Nur einer verdient auch jetzt noch gleich gut wie eh und jeh - Admin Markus Biehl.
Mit dieser Umstellung möchte Markus Biehl seine User vermutlich zu mehr Aktivität animieren und die Seite stabilisieren. Ob er dieses Ziel mit den geplanten Schritten tatsächlich erreicht wage ich zu bezweifeln. In diesem Fall hoffe ich jedoch aufrichtig, dass ich mit meiner Meinung falsch liege.
(Geschrieben am: 15.05.2010 - 23:08 Uhr)
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