Blog - Gastbeiträge Paid4
Warum die Sponsorensuche im Paid4 so schwer ist - Aus der Sicht eines Sponsors (23 Kommentare)
Paid4 in der Krise - Sichtweise eines Sponsors
von Asanka Schneider
Die allgemeine Situation in der Paid4 Szene kennen die meisten User, Paidmailbetreiber und auch die Sponsoren. Die Vergütungen der Sponsorennetzwerke gehen immer stärker zurück und dies hat sicherlich auch seine Gründe. Hinzu kommen natürlich auch diverse Wartezeiten bei den Gutschriften aus Sale- und Leadkampagnen, sodass man beim jeweiligen Affliatenetzwerk hofft, dass man möglichst schnell die rechtmäßigen Vergütungen erhalten wird.
Die meisten Paidmailbetreiber wünschen sich selbstverständlich höhere Vergütungen von den Netzwerken und den Sponsoren. Sind diese aber gerechtfertigt? Vielleicht sollten Betreiber versuchen, die derzeitige Situation auch aus der Sicht potentieller Sponsoren zu sehen; Dadurch wäre für den einen oder anderen Betreiber klar nachvollziehbar, woran es scheitert, dass keine höheren Vergütungen möglich sind.
Sicherlich gibt es vereinzelte Ausnahmen, die wissen, wie sie mit Sponsoren umzugehen haben und höchst professionell agieren. In der Paidszene sind dies jedoch leider nur die Ausnahmen, - die meisten Paidmailbetreiber bieten keine vernünftigen Grundlagen, für eine effektive Zusammenarbeit mit Sponsoren. Ich als Sponsor kaufe beispielsweise immer wieder Facebook-Likes ein, die ich gerne so unkompliziert wie möglich abwickeln mag.
In der Regel läuft es so ab, dass ich in Erfahrung bringe, wie die Konditionen sind und in welchem Zeitraum beispielsweise die Höchstmenge der angebotenen Facebook-Likes auf dem jeweiligen Paidmailer abgebaut werden können. Auch wird nachgefragt, ob es möglich sei, dass man eine monatliche Rechnung erhält, die man dann schlussendlich am Monatsende innerhalb weniger Tage bezahlen wird. Sicherlich geht der Paidmailbetreiber ein gewisses Risiko ein, wenn sein Sponsor die Rechnung am Monatsende begleicht. Auf der anderen Seite muss man es auch aus der Sicht des Sponsors betrachten, der in der Regel über ein Geschäftskonto verfügt, bei dem jede Überweisung extra bezahlt werden muss.
Wenn man nun bedenkt, dass mehrere Rechnungen mit Kleinstbeträgen ausgestellt werden, die man alle einzeln überweisen muss, dann wird jeder Sponsor sagen, dass der Aufwand nicht in Relation zur Dienstleistung steht. Als User kann man sich vorab über einen Paidmailbetreiber informieren und so seine Zahlungsmoral in Erfahrung bringen. Als Paidmailbetreiber sollte dies mit einem Sponsor in der Regel auch machbar sein. Ich denke, dass Unternehmen wegen Beträgen unter 10 Euro nun nicht abhauen werden und die jeweilige Rechnung nicht bezahlen. Dies kann sich kein Unternehmer leisten und die meisten Unternehmen und Firmen haben dies in der Regel auch nicht nötig. Sicherlich gibt es hier auch Ausnahmen!
Um auf den Ablauf zurückzukommen, sollten die Rahmenbedingungen für eine kurz- oder längerfristige Zusammenarbeit stimmig sein, dann benötigt man ein Angebot, welches in der Regel als PDF zugeschickt wird. Hier gibt es viele Paidmailbetreiber, denen gar nicht bewusst ist, wie ein Angebot geschrieben wird und dementsprechend teilweise danach gar nicht mehr antworten. Kein Sponsor wird auf seinem Gegenüber zugehen, wenn dieser sich nicht mit dem offiziellen Angebot meldet! In solchen Momenten ist der Paidmailbetreiber selbst schuld, dass er oder sie dieses Geld nicht verdienen wird.
Dies ist nun nicht nur ein Mal geschehen, sondern geschlagene acht Mal. Bei so einem Verhalten braucht sich kein Webmaster hinstellen und nach höheren Vergütungen schreien, wenn dieser die einfachsten kaufmännischen Verhaltensweisen nicht verinnerlicht hat. Oft ist es auch so, dass manche Paidmailbetreiber keine Ahnung haben, wie eine ordentliche Rechnung ausgestellt wird. Da wird man als Sponsor gefragt, was alles in dieser Rechnung enthalten sein muss. Wenn man sich nun wieder vorstellt, dass ein Sponsor, der nie etwas vom Paid4 zuvor hörte, auf solche Aussagen stößt, der wird niemals etwas buchen. Ist dies sogar die erste Erfahrung, welche gemacht wurde, dann kehren sie der Paid4 Szene auch wieder den Rücken, was durchaus zu verstehen ist.
Es gibt auch Beispiele, da wird dem Sponsor mit einem Anwalt gedroht und das nur, weil der Paidmailbetreiber nicht mehr weiter weiß.
Folgendes ist geschehen:
Ich als Sponsor buchte bei einem Paidmailer insgesamt 375 Facebook-Likes ein. Diese wurden vorab bezahlt. Besondere Bestimmungen wurden nicht vereinbart. Anfänglich sollte die Summe auf einen Sponsorenaccount eingezahlt werden. Diesen Account wollte ich jedoch nicht haben. Wenn man sich vor Augen hält, dass ich mit mehreren Paidmailern zusammenarbeite und nun überall einen Sponsorenaccount besitzen würde, dann kann sich jeder vorstellen, dass das zuvor eingezahlte Guthaben für mich als Sponsor totes Kapital ist. Es liegt auf dem Konto des Betreibers herum und er erhält Zinsen bzw. kann auch darüber frei verfügen.
Ich hätte erst mal einiges an Geld im Umlauf gebracht, welches aber nicht zu 100% für Kampagnenbuchungen genutzt wird, da ich nicht immer sofort Kampagnen zum Einbuchen habe. Wenn man sich aber mal bei potenziellen Sponsoren umhört, die bekommen das Grausen, wenn sie wüssten, dass sie sich erst mal überall anmelden müssen, um etwas buchen zu können. Eine Statistik kann auch vom jeweiligen Admin geliefert werden und die Kampagne kann auch vom Betreiber überwacht werden.
Als Sponsor habe ich nun diese besagten 375 Facebook-Likes gebucht. Es war abzusehen, dass die Likes nicht in einem vernünftigen Zeitraum abgebaut werden können. Dahin gehend, weil das „Sponsorenguthaben“ auf meinen eigenen Useraccount gebucht wurde, konnte ich die Kampagnen abbrechen. Daraus resultierend kam eine Restsumme zusammen, die der Betreiber nun nicht auszahlen möchte. Im Gegenteil sollte man auf die gestellte Rechnung bestehen, wird mit einem Anwalt gedroht. Ich kenne nun die Vorgehensweisen im Paid4, erlebt dies aber ein Sponsor, der nie etwas zuvor mit dem Paid4 Bereich zu tun hatte, der wird nie wieder etwas in diesem Bereich buchen. Und das auch zu Recht!
Für mich sind solche Abläufe unbegreiflich, wenn man Gelder unterschlägt, die einem nicht komplett gehören. Solche Abläufe und Vorfälle werden auch zwischen befreundeten Unternehmern besprochen und dahin gehend wirft dies wieder ein schlechtes Licht auf die Paid4 Szene.
In erster Linie müssen Paidmailbetreiber kaufmännisches Verhalten lernen. Sie müssen wissen, wie eine Rechnung, wie ein offizielles Angebot unterbreitet wird und vor allem müssen sie lernen, dass Sachlichkeit und Freundlichkeit an oberster Stelle stehen. Solange wie diese Dinge nicht umgesetzt werden, hat man als Paidmailbetreiber keine Berichtigung höhere Vergütungen zu fordern. Schon gar nicht, wenn man als Sponsor die Arbeit der Webmaster übernehmen muss, da sie oft mit den einfachsten Dingen schlichtweg überfordert sind.
Es ist schade mit anzusehen, wie sich dieser Bereich entwickelt, aber auf Dauer wird sich hier kein finanzkräftiger Sponsor an einen Paidmailbetreiber wenden, damit dieser seine Kampagnen direkt einbucht. Die Grundlagen sollten seitens der Paidmailbetreiber geschaffen werden, wodurch gleichzeitig ein professionelles Auftreten an den Tag gelegt wird. Erst wenn diese Dinge sich ändern, bin nicht nur ich der Meinung, dass die Paid4 Szene auch höhere Umsätze erwarten kann.
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass der eine oder andere Betreiber in sich geht und vielleicht etwas an seiner Arbeitsweise ändert, wird.
Bild1: © igor - Fotolia.com - Bild2: © ferkelraggae - Fotolia.com
(Geschrieben am: 28.03.2012 - 17:03 Uhr)
Gastbeitrag - Machenschaften eines Webmasters (20 Kommentare)
Nach längerer Zeit wird heute mal wieder ein Gastbeitrag veröffentlicht, den StarsofPaid4 am Ende des Beitrags direkt kommentiert!
Ich möchte hier einen kleinen Beitrag zum Besten geben, da ich mich immer noch maßlos über das Verhalten eines bestimmten Webmasters ärgere. Es geht um Herr’n Tilo B., Inhaber des Paid4 – Dienstes mailgold.de
Folgendes ist geschehen:
Ich war bei diesem Dienst seit Juni 2009 angemeldet. Bis auf ein par kleinere Probleme war ich im Großen und Ganzen zufrieden. Obwohl der Support, seitdem Herr B. den Mailer übernommen hatte, schon immer zu wünschen übrig ließ. Am 8.11.2010 ist mir dann ein folgenschwerer Fauxpas passiert. Nachdem es Probleme mit Reggeranmeldungen und Bestätigungsmails gab, habe ich eine Testanmeldung vorgenommen, um zu sehen, ob ich eine Bestätigungsmail bekomme. Alles geklappt, prima. Doch dann habe ich anstatt den Testaccount, meinen richtigen Account gelöscht. Fragt mich bitte nicht, wie das passieren konnte.
Muss irgendwie mit meinem automatischen Login zu tun gehabt haben. Auf jeden Fall ist es nun mal passiert. Muss dazu sagen, dass es sich hier um einen Account mit immerhin 172 Refs gehandelt hat. (Bei dem Mailer gab und gibt es eigentlich nur zwei sogenannte Refjäger, die regelmäßig versucht haben, neue User zu werben. Einer davon war ich. Herr B. hatte sich sogar mal bedankt, dass „xurzon“ und ich so viel Werbung machen für seinen Mailer. Umso enttäuschter bin ich allerdings auch über sein Verhalten).
So. Ich also sofort Herr’n B. angerufen und ihm die Sache geschildert. Er sagte mir, ich solle mir keine Sorgen machen. Er wird gleich morgen das Backup aufspielen und alles ist wieder in Ordnung. Ich also gewartet. Ein Tag, zwei Tage. Nichts passiert. Ich wieder angerufen, gleiche Antwort: Morgen mach ich es. Dieses Spielchen dauerte ungefähr 10 Tage, jeden Tag aufs neue mit der gleichen Antwort. Als ich mir dann langsam aber sicher veralbert vorkam, wurde mein Ton etwas rauer und ich schrieb ihm auch noch ein zwei Emails, auf die ich allerdings keine Antwort erhielt.
Dies ging soweit, dass er mich am Telefon abwies, bzw. nicht mehr ran ging. Er ignorierte mich komplett. Daraufhin schrieb ich ihm noch eine letzte Email, in der ich ihm eine 10-tages Frist gesetzt hatte, entweder seine Versprechung in die Tat umzusetzen oder mir wenigstens mitzuteilen, warum er mir meinen Account nicht wiedergeben kann oder will. Es passierte natürlich nichts. Weder noch. Ich weiß, dass die Situation meine eigene Schuld ist. Was mir aber extrem aufstößt, ist das Verhalten dieses sogenannten Webmasters. Denn dieses ist eines solchen absolut unwürdig und habe ich noch nie vorher erlebt!! Ich komm mir vor wie im Kindergarten.
Bisher war ich eigentlich relativ zufrieden bei mailgold. Wurde auch immer ausbezahlt. Aber diese Aktion belehrt mich jetzt eines besseren. Wenn Herr B. nicht bald anfängt vernünftigen Support zu tätigen
und seine User so zu behandeln wie es von einem Webbi erwartet wird,
Dann Gute Nacht mailgold.de
Der Gastbericht beschreibt das individuelle Problem eines Users, doch auch objektiv betrachtet begann Mailgold nach der Übernahme durch Tilo B. nie wirklich gut zu laufen. Schon beim Start waren die Voraussetzungen eher bescheiden, StarsofPaid4 berichtete in diesem Zusammenhang im April 2010. Im Sommer 2010 gab es Monatelang keine Umrechnung und auch keine Admininfo warum dem so ist. Weiters warteten User monatelang auf ihre Auszahlung. Im Endeffekt ist zu sagen, dass Mailgold von einem Admin betrieben wird, dem seine User ziemlich egal sind!
Detail am Rande: Admin Tilo B. hat nun auch seine Festnetznummer geändert, ob das mit den Anfragen frustrierter User zu tun hatte...
(Geschrieben am: 08.12.2010 - 14:19 Uhr)
Louis-Mailer - Downlineverlust - Wie reagiert der Betreiber? (41 Kommentare)
Wie Ende Juli berichtet legte Louis-Mailer einen glatten Fehlstart hin. Trotz den massiven anfänglichen Schwierigkeiten gelang es dem Betreiber bis dato bereits über 1500 User bei seinem Dienst zu begrüßen. Diese Zahl ist aus der Sicht des Betreibers sehr erfreulich, wenn man bedenkt, dass bei den anfänglichen Schwierigkeiten leider kein wirklich aktuelles Backup vorhanden war und einige User eine beträchtliche Zahl an Refs verloren hatten.Jedoch auch nach der Startphase kam es immer wieder zu Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten bei Louis-Mailer.de, bzw. wurden immer wieder teils gravierende Fehler gemacht. Nach Unstimmigkeiten zwischen einem User der VorDownLine und dem Seitenbetreiber wurde der Useraccount gesperrt und, auf Userwunsch, in weiterer Folge gelöscht. Soweit ist alles nachvollziehbar und vertretbar. Mit der Accountlöschung begannen jedoch die tatsächlichen Probleme, welche ich im folgenden ausführen werde.
Wird ein User, der auch selbst neue Mitglieder geworben hat, gelöscht, so bleibt im MT-Script in der Downline des Werbers anstelle des gelöschten Users eine freie Stelle! Die Refs des gelöschten Users rutschen demnach auch nicht wie bei anderen Scripten eine Ebene höher, sondern bleiben in den entsprechenden Ebenen!
Die erste Annahme sollte in dieser Situation natürlich sein, dass es scriptbedingte Probleme mit der Downlineerhaltung gab und die verlorengegangene Downline nun werberlos ist. Aufgrund einiger Nachforschungen musste jedoch herausgefunden werden, dass dem nicht der Fall ist und der fehlende Ref inklusive Downline nun wieder einen Werber hat.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass die verschwundene Downline im Refkauf angeboten und verkauft wurde. Der Betreiber von Louis-Mailer.de wurde mit diesen neuen Erkenntnissen konfrontriert, jedoch ohne Erfolg auf eine Einigung. Somit bleibt leider nur das Ergebnis, dass eine Downline vom Betreiber für (viel) Geld veräußert wurde, dem geschädigten User hingegen keinerlei Entschädigungen angeboten wurde. Stattdessen wurde dem User unterstellt einer Widerherstellung der Downline nicht zugestimmt zu haben. Dies trifft natürlich nicht zu, und wäre auch vollkommen sinnfrei, da dies ja dem Verschenken von Geld gleichkommt. Wir alle erleben Tag für Tag, dass gerade in der Paidszene (fast) niemand was zu verschenken hat!
Inzwischen läuft die Angelegenheit auf einen Rechtsstreit hin, wo voraussichtlich eine Schadensersatzklage angestrebt wird. Da möglicherweise weitere User von dieser Technik betroffen sind, empfehlen wir die jeweiligen Downlines genauer anzuschauen, um eventuell vorhandenen Unstimmigkeiten zu entdecken, zu melden, und in weiterer Folge beheben zu lassen.
Dem Seitenbetreiber wurde durch den Programmierer mitgeteilt, dass die Fehler behoben werden können und es dazu einer Reperatur in der Datenbank bedarf. Leider ist Zija I., der Seitenbetreiber, nicht dazu bereit die Kosten dafür zu tragen und sämtliche eventuelle verschwundenen Downlines widerherzustellen. Da auch die angestrebte Entschädigungszahlung, seitens Zija I., bis dato nicht geleistet wurde, steht die Schadensersatzklage wohl kurz bevor!
Im Mailkontakt zur Einigung zeugt die Schreibweise des Betreibers von einer gewissen Arroganz, Unverständnis, Gleichgültigkeit und Überheblichkeit. Viele Eigenschaften, die gegen den Erfolg eines Projektes sprechen.
Wir hoffen den Betreiber durch die Veröffentlichung des Vorfalls einwenig wachzurütteln. Zum Erfolg eines Mailers zählt das faire Miteinander zwischen Betreiber, Refjäger und User, nur wenn alle 3 Faktoren am Erfolg interessiert sind, hat ein Projekt die Chance auf Dauer erfolgreich zu sein!
Es grüßt tempelritter
Update vom 16.10.2010
Wie hier in den Kommentaren nachzulesen ist, hat sich der Betreiber von Louis Mailer, Zija I. inzwischen um eine Bereinigung des Konfliktes mit den geschädigten Refjägern bemüht, und es konnte eine Lösung, in Form einer finanziellen Abgeltung, gefunden werden.
StarsofPaid4 hofft des Weiteren, dass der Webmaster aus dieser Geschichte gelernt hat seine Verantwortung gegenüber den Usern ernst zu nehmen, und daher Fälle wie dieser zukünftig nicht mehr vorkommen werden!
(Geschrieben am: 29.09.2010 - 14:33 Uhr)
Ostseemailer - Paidmailerverkauf über Ebay!? (14 Kommentare)
Gastbeitrag der erfahrenen Paid4 - Userin katrawi
Wie in der Vergangenheit schon öfters erlebt, versuchte in den letzten Tagen ein Webmaster seinen Paidmailer über Ebay zu verkaufen. Konkret handelt handelt es sich dabei um Ostseemailer.de von Thore O., der bisher eher unscheinbar aufgetreten ist. Laut Mediadaten wären von dem Verkauf jedoch immerhin 1174 Mitglieder betroffen.
Solche Auktionen verstoßen dem Grundsatz von Ebay, da hier ein kompletter Dienst incl. personenbezogener Daten verkauft werden soll. "Wir möchten allen Mitgliedern von eBay einen sicheren und vertrauenswürdigen Online-Marktplatz bieten. Daher ist es verboten, Mailing- oder Adressenlisten oder andere Daten, die Namen, Anschriften, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen oder andere zur persönlichen Identifizierung dienenden Informationen enthalten, anzubieten.“
Quelle: Grundsatz zu Mailing- und Adresslisten und persönlichen Informationen
Öffentlich bekannt wurde das Angebot durch einen Thread im Klammforum. Wie daraus ersichtlich ist, wurden die User zwar über den Verkauf informiert, wohl aber nicht um das Einverständnis zwecks Weitergabe ihrer Daten gefragt.
Die Auktion wurde bei Ebay als unzulässig gemeldet, und daraufhin entfernt. Einige Tage später wurde Ostseemailer.de vom Betreiber erneut bei Ebay eingestellt, in der Beschreibung fand man nun jedoch folgenden kleinen Zusatz:
"An Ebay: Alle Mitglieder haben den Empfang von Werbeemails zugestimmt und wünschen diese auch.“
Hier fragt man sich allerdings, was die Zustimmung für den Empfang von Werbemails mit der Weitergabe von personenbezogenen Daten zu tun hat. Wurde dem Betreiber der Grund für die Entfernung nicht genauestens mitgeteilt? Jedenfalls wurde das Angebot auch ein zweites Mal von Ebay entfernt.
Fakt ist, dass es sich auch aus moralischer Sicht als überaus problematisch erweist, einen Paidmailer über Ebay zu verkaufen, da der Käufer als Person stets unbekannt ist und der Betreiber somit nie weiß, in welche Hände der Dienst gerät und was daraus gemacht wird.
Wir dürfen gespannt sein, ob und wie der Verkauf des Dienstes tatsächlich vollzogen wird.
Wichtig: Der Beitrag betrifft den Dienst Ostseemailer.de, nicht zu verwechseln mit Ostsee-Mailer.de
(Geschrieben am: 08.09.2010 - 23:44 Uhr)
Paidpara- Kohlemailer - paid4.cc - Und läuft der alte Dienst nicht mehr, dann muss ganz schnell ein Neuer her ... (31 Kommentare)
Gastbeitrag der erfahrenen Paid4 - Userin katrawi
Seit mehr als einem Jahr berichtet Starofpaid4 bereits über Probleme und den Auszahlungsverzug von Paidpara. Auch die Stimmen im Klammforum und dem Primusboard wurden aufgrund monatelanger offener Auszahlungen und mangelnder Paidmails immer lauter. Seit einiger Zeit war Paidpara überhaupt nicht mehr erreichbar und Webbi Sascha S. regte sich seitdem weder per Newsletter, Email, ICQ oder den beiden Foren.
Ganz gleich verhielt es sich mit seinem anderen Dienst, den Kohlemailer.de. Nachdem die Mailer seit Tagen gar nicht erreichbar waren, liest man nun die kurze Mitteilung, dass sich der jeweilige Dienst im Umbau befindet und bald mit neuem Design und Funktionen erstrahlen sollte. Bleiben jedoch die entscheidenden Fragen. wann es tatsächlich so weit sein soll, und vorallem wie Herr S. mit dem beträchtlichen Betrag, offener Auszahlungen umgehen wird. Soweit ein Bericht unter vielen, in denen wir über bedenkliche Vorfälle zum Thema Paid4 berichten. Diesmal kommt es jedoch noch dicker:
Am gestrigen Sonntag startete Webmaster Sascha S.aus Jülich ganz locker einen neuen Dienst, der unter http://www.paid4.cc mit einer sagenhaft hoch ausgelobten Refrally im Gesamtwert von 6000 Euro zu finden ist.
Neben der Tatsache, dass eine so hoch ausgelobte Ralley für einen neuen Dienst nahezu unfinanzierbar ist, sind noch weitere Auffälligkeiten festzustellen, welche wohl mit dem direkten Vorbild des Dienstes zu tun haben. So findet man die Vorteile, die paid4.cc auf seiner Startseite präsentiert, beinahe 1:1 auf der Startseite von Deutschlands größtem Paidmailer, Earnstar. Ebenso verhält es sich mit der Datenschutzerklärung, ich kann mir dabei jedoch nicht vorstellen, dass die Betreiber von EarnStar davon sehr angetan sein werden.
Die Versprechungen von paid4.cc klingen zunächst sehr verlockend, aber bei einer Auszahlungsgrenze von 20 Euro gilt es noch 10 Euro selbst zu erwirtschaften. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Webmaster Sascha S. bei Paidpara und Kohlemailer ist jedoch sehr fraglich ob die User ihr Guthaben dann auch ausbezahlt bekommen.
Meiner Meinung nach sollten unbedingt die Altschulden abgearbeitet werden, bevor ein neues Projekt an den Start geht.
Aufgrund der extrem hoch angesetzten Refralley appelliert StarsofPaid4 an dieser Stelle an die Refjäger gut abzuwiegen, ob sie unter diesen Voraussetzungen wirklich für paid4.cc werben wollen.
(Geschrieben am: 16.08.2010 - 22:41 Uhr)
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