VORSICHT - Moneybookers Konto gehackt und mißbraucht - Die Datenkrake schlägt wieder zu
Dringende Warnung an Besitzer von Moneybookers Konten. Derzeit gibt es verstärkte Hackerangriffe auf Moneybookers Konten. So wurde heute das Moneybookers Konto eines unserer freien Mitarbeiter gehackt, das Passwort geändert und in weiterer Folge für mehrfache Zahlungen an Game-Masters genutzt.
Soweit ist es leider nicht wirklich ungewöhnlich, denn dass ein Account gehackt wird, das kommt leider öfters vor. In dem Fall kommt es jedoch noch dicker! Das Geld für die getätigten Zahlungen stammte nicht vom Accountbesitzer, stattdessen erfolgten die 5 getätigten Zahlungen über 2 verschiedene Kreditkarten. Uns ist
wohl allen klar, jemand der soweit geschäftsfähig ist, dass er über gültige Kreditkarten verfügt, der muss sich nicht in ein fremdes Konto einhacken, um Zahlungen zu tätigen.
Dies lässt vermuten, dass auch die Kreditkarten nicht rechtsmäßig erworben wurden, sondern womöglich gestohlen sind. Moneybookers und auch Game-Masters wurden über diesen Vorfall selbstverständlich bereits unterrichtet!
Im Primusboard berichtet ein weiterer User, bereits vor einiger Zeit eine automatische Mail von Moneybookers erhalten zu haben, in der Moneybookers einen möglichen Fremdzugriff auf besagtes Konto vermutete, und es daher vorübergehend für Auszahlungen gsperrt hätte.
Als sich besagter User heute einloggen wollte, kam folgende Meldung: Your account is closed. If you wish to reopen your account, please call our customer service team on +44 870 383 0232 .
Der User gibt an, bis dato nicht darüber informiert gewesen zu sein, dass der Account geschlossen wurde!
Da es leider nur zu oft vorkommt, dass Paidmailer gehackt werden und somit unsere Daten und Passwörter offen gelegt werden, empfehlen wir dringendst, bei jedem Anbieter ein anderes Passwort zu verwenden. Des weiteren raten wir dazu, bei den wichtigsten Accounts regelmäßig das Passwort zu ändern!
(Geschrieben am: 13.11.2010 - 18:00 Uhr)
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Kommentare
peter2008, 16.11.2010 - 15:13 Uhr
Wenn man nicht gerade blind und taub ist, sollte man mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit die Internetkriminalität mit dem Ausspähen von Kennwörtern-, Bank- und Kreditkartenangaben ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Für alle meine Aktivitäten im Paid4-Geschäft habe ich mir ein separates Bankkonto und einen extra Account bei Paypal zugelegt. Das Guthaben dieser Konto überweise ich monatlich auf mein privates Konto und reduziere das Risiko damit auf ein absolutes Minimum. Darüber hinaus wechsle ich alle Kennwörter monatlich - ist ein wenig mühsam, sorgt aber genauso wie ein aktives aktuelles Virensuchprogramm für ruhigen Nachtschlaf... :)
marusha, 16.11.2010 - 07:25 Uhr
man man man das gibts doch nicht ich hatte echt gehofft dasmal etwas sicher ist ich muss jetzt mal schauen ob ich meine daten dort einfach löschen kann den solche unsicherheit kann niemand heut zu tage gebrauchen verdamt das nervt auch total diese hacker da muss man echt mal kriegen....
Bumshak, 15.11.2010 - 18:19 Uhr
Zum Glück ist mir das noch nie passiert! Ich habe keinen Account bei Moneybookers, aber ich glaube, dass sowas auch z.B. bei Paypal oder woanders passieren kann. Deshalb sollte man auch regelmäßig seine Passwörter ändern. Kartendiebstahl gibt es in heutiger Zeit leider viel zu oft. Am besten sollte man auch öfters seinen Account auf fremden Zugriff beobachten.
tomtomgo, 15.11.2010 - 17:54 Uhr
was man auf jeden fall beachten sollte ist immer den Virenschutz zu aktualisieren,vieleicht kam eine Mail mit verseuchten Inhalt.
Leider sind webmaster nicht immer sicherheitsexperten deswegen wäre es gut wenn es hierfür ein zertifikat geben würde wie "sichere Userdaten" etc..
Knuffelpack, 15.11.2010 - 13:25 Uhr
Ich hoffe mal das diese Hackangriffe bald aufhören, ic find es richtig assoizial das man besitz anderer hacken muss, nur wegen ein bischen Geld. WIe tief ist die Welt doch gesunken...
1ntrud3r, 15.11.2010 - 10:26 Uhr
Absolute Datensicherheit hat man nur, wenn man seine Daten niemandem mitteilt. Das vorsätzliche unverschlüsselte Speichern sensibler Daten sollte aber meiner Meinung nach schon einen Strafbestand darstellen, oder den Betreiber zumindest voll haftbar machen.
Heutzutage ist es selbst für Anfänger leicht möglich eine Verschlüsselung zu nutzen, da nahezu jedes Skript (egal welcher Art) das mitbringt.
Man kann natürlich soviel reden, wie man will, es wird immer unverantwortliche Menschen geben.
Lichtens, 15.11.2010 - 08:58 Uhr
@Apolla: Du hast sicherlich recht und es wäre wohl auch der beste Weg, allerdings halte ich es für unrealistisch. Der normale User kann das doch überhaupt nicht nachvollziehen, was bei einem Dienst mit seinem Passwort passiert!
Und es reicht ja schon, wenn man einmal an den Falschen gelangt!
Apolla, 14.11.2010 - 22:52 Uhr
Klar ist es mies wenn sowas passiert aber wenn man seine Daten überall im Netz verstreut kann sowas recht schnell passieren, deswegen sollte man Wert darauf legen sich nur bei Diensten anzumelden, die die Passwörter in der Datenbank usw verschlüsselt hinterlegen. Ist leicht für einen Betreiber und gut für die User!
snypa95, 14.11.2010 - 21:39 Uhr
Ähnlich wie Paypal, beide Anbieter taugen meiner Meinung nach nichts (mehr), aber trotzdem werden sie noch sehr stark benutzt. Ich verstehs nicht..Naja, hoffentlich bringt sich Moneybookers mal wieder auf den neuesten Stand der Technik, so kann das ja nicht weitergehen...Ich hoffe, dass ich solche News in Zukunft nicht noch öfter lesen muss...
Meisterkeks, 14.11.2010 - 15:41 Uhr
Hallo, also das ist ja wirklich ärgerlich un beängstigend. unabhängig davon, dass man also dort nie viel kohle bunkern darf, ist es wohl nicht möglich die daten vor hackern zu schützen und zu sichern. bei jedem account ein anderes passwort zu verwenden ist natürlich sehr aufwändig, andererseits gibt es ja gute softwareunterstützungen die sich für die passwortspeicherung eignen - hoffentlich sind die sicher......
Maxe204, 14.11.2010 - 14:50 Uhr
Na das ist ja eine tolle Nachricht. Die kassieren einen haufen Kohle für ihren Dienst und können nicht mal die nötige Sicherheit für den Nutzer des Dienstes bieten. Von der Kunden Hotline ganz zu schweigen. Da, kann man ja selbst nur dafür sorgen, nach Möglichkeit keine großen Beträge denen anzuvertrauen.
sewa, 14.11.2010 - 13:58 Uhr
Das hört sich ziemlich übel an. Man kann daran gut erkennen, das selbst große Firmen die Sicherheit ziemlich ignorieren. Und dann dieser erstklassige Kundensupport ;), den mal leider aber immer häufiger findet. Zum <Glück gibt es alternativen zu Moneybookers :D
andalusite, 14.11.2010 - 11:32 Uhr
LOL, eben mal schnell in England anrufen. Ich bin mir sicher die haben da jemanden der Deutsch spricht... 128-bit Verschlüsselung? Die sind wohl nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik, oder? VeriSign bietet schon 256-bit an, ist denen aber wahrscheinlich zu teuer!
"Ist Moneybookers sicher? (FAQ's von deren Homepage)
Absolut: * Moneybookers wird von der Financial Services Authority (FSA), der Finanz- und Kapitalmarktaufsicht des Vereinigten Königreichs, reguliert."
ÄHM, sind das nicht die, die die Banken und HedgeFonds in England schon nicht unter Kontrolle haben?
Hier noch einen Aszug aus folgender Seite: http://www.ssl.de/ssl.html
"Was nicht gesichert ist: Das SSL-Protokoll sichert die Übertragung zwischen einer Domain auf einem Webserver und dem Besucher dieser Domain. Der On-Line-Kunde (Besucher) kann sich ziemlich sicher sein, daß seine Kreditkartennummer auf dem Weg von seinem Rechner zum Server des Shop-Betreiber gegen Ausforschung geschützt ist. Was dann mit den gesichert übertragenen Daten weiter passiert, ist jenseits dessen, was durch das SSL-Protokoll geregelt ist. Für den Kunden, der im Vertrauen auf die SSL-Sicherung seine Kontoinformationen kundgibt, ist nicht erkennbar, wie der Shop-Betreiber diese Informationen weiterverarbeitet. Es sind Fälle bekannt geworden, bei denen der Datenverarbeiter die gesichert übertagenen Daten anschließend ungesichert auf dem Server gespeichert hat. Nach einem erfolgreichen Hacker-Angriff waren die sensiblen Daten plötzlich in falschen Händen. Wir lernen daraus: SSL-Schützt nicht vor Schlamperei und Leichtsinn."
Moneybookers wirbt mit einer veralteten und nicht sicheren Technik. Absolut NICHT vertrauenserweckend, für mich zumindest. Muss jeder selbst entscheiden, wie oft im Jahr er bei seinem Bankinstitut anruft um neue Kreditkarten zu ordern.
Elite-Mailer, 14.11.2010 - 00:34 Uhr
Einige Paidmail-Dienste lassen Ihre Passwörter verschlüsseln. So auch z.b. wir. Das heißt, selbst wenn ich die Passwörter meiner User haben wollen würde, ich könnte sie nicht kriegen, da sie verschlüsselt gespeichert sind.
Lichtens, 13.11.2010 - 23:16 Uhr
AuaAuaAua... wenn man sowas ließt, ziehts mir immer kalt den Rücken runter! Das knacken eines solchen Accs tut mal heftig weh... hoffentlich passiert mir das nie!
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